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Einspruch! Südafrika legt Protest gegen Rot-Sperre ein

Teamchef Broos kritisiert Unverhältnismäßigkeit und möchte bei der FIFA gegen das Urteil vorgehen.

Einspruch! Südafrika legt Protest gegen Rot-Sperre ein Foto: © IMAGO / ZUMA Press

Südafrikas Teamchef Hugo Broos hat den Fußball-Weltverband FIFA für die Rot-Sperre gegen Themba Zwane scharf kritisiert.

"Drei Spiele Sperre. Das ist viel, viel, viel zu hart. Vor allem, wenn ich sehe, was gestern bei Messi vorgefallen ist. Ich bin damit nicht einverstanden. Das frustriert mich", sagte der Belgier vor dem zweiten WM-Gruppenspiel der Südafrikaner gegen Tschechien am Donnerstag (18.00 Uhr, im LIVE-Ticker >>>). Der Coach kündigte einen Einspruch an.

Die Disziplinarkommission der FIFA hatte eine Sperre von drei Spielen aufgrund der Schwere des Vergehens ausgesprochen. Zwane hatte beim 0:2 zum Auftakt gegen Mexiko die Rote Karte für eine Tätlichkeit gesehen - allerdings erst nach Eingriff des Videoschiedsrichters.

Nächstes Spiel vorentscheidend

Das Spiel gegen Tschechien, die ihren Auftakt ebenfalls verloren hatten, sieht Broos als wegweisend. "Die Situation ist klar. Wenn wir nicht gewinnen, ist das letzte Spiel gegen Südkorea für nichts", sagte Broos.

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Zudem gab er zu, mit der Leistung seiner Spieler nicht einverstanden gewesen zu sein: "Ich wurde kritisiert, dass ich zu weich sei. Aber ich will meine Spieler nicht öffentlich angehen. Manchmal muss man vor den Kameras lügen."

Der 74-Jährige betonte, dass er wisse, was falsch lief. In Südafrika ist die Kritik nach dem Auftakt groß - was Broos gelassen hinnimmt: "Als ich die Qualifikation geschafft hatte, wollte man eine Statue von mir aufstellen. Ich sagte daraufhin, sie sollen eine aus Holz nehmen. Die kann man leicht verbrennen. Das passiert gerade."

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