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Ägypten hielt dem Elfmeter-Druck stand

Auf eine leidenschaftliche Teamchef-Ansprache folgte ein souveränes Shootout. Im Achtelfinale wartet Titelverteidiger Argentinien.

Ägypten hat bei der Fußball-WM in Nordamerika den nächsten historischen Erfolg eingefahren.

Nach dem erstmaligen Aufstieg aus der Gruppenphase gelang den "Pharaonen" auch der Premierensieg in einer K.o.-Phase, durch das 4:2 im Elfmeterschießen gegen Australien am Freitag in Dallas geht es nun im Achtelfinale gegen Titelverteidiger Argentinien.

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Entscheidend war die Nervenstärke der Nordafrikaner vom Punkt - alle vier Penaltys wurden verwandelt.

Teamchef nimmt Spielern den Druck

Dem Shootout vorausgegangen war eine hochemotionale Ansprache von Teamchef Hossam Hassan an seine Spieler.

"Ich wollte ihnen den Druck nehmen. Ich habe ihnen gesagt: 'Lasst euch vom Druck nicht einschüchtern. Denkt nicht über den Druck nach. Schaut euch nicht um und fragt euch, was zu tun ist. Klammert alles aus, denkt nicht an den Tormann, nur an euren Elfer'", erzählte der mit 69 Treffern erfolgreichste Torschütze seiner Nationalmannschaft.

"Haben alle Araber und Afrikaner stolz gemacht"

Die Rede zeigte Wirkung: Alle vier Ägypter verwandelten, Topstar Mohamed Salah sogar in Panenka-Manier. Hassan zeigte sich danach gerührt. "Dieser Sieg ist für ganz Ägypten. Wir haben alle Araber und Afrikaner stolz gemacht."

Für die Australier hingegen hieß es Abschied nehmen, der Einzug ins Sechzehntelfinale darf allerdings als Erfolg verbucht werden, wie Teamchef Tony Popovic betonte.

"Es ist hart. Wir haben der Welt gezeigt, dass der australische Fußball stark ist. Das ist eine großartige Mannschaft, und ich bin untröstlich für die Jungs", meinte der 53-Jährige.

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