Nach Verbandspräsident tritt auch Italien-Legende zurück
Der italienische Fußballverband muss sich nach der verpassten WM-Qualifikation neu aufstellen.
Italien scheiterte am Dienstag im WM-Playoff-Finale an Bosnien und Herzegowina und wird das Großereignis zum dritten Mal in Folge verpassen.
Zwei Tage nach der Niederlage im Elfmeterschießen zog Verbandspräsident Gabriele Gravina Konsequenzen. Am Donnerstag erklärte er nach einer Sondersitzung des Präsidiums seinen Rücktritt>>>.
Mit Gianluigi Buffon tritt ein weiterer Funktionär aus dem Verband FIGC zurück. Wie die italienische Torwart-Legende in einem Statement auf Instagram schreibt, entschied er sich bereits unmittelbar nach dem Spiel gegen Bosnien für einen Rücktritt.
Seit 2023 Delegationsleiter
"Nun, da Präsident Gravina beschlossen hat, einen Schritt zurückzutreten, fühle ich mich frei, das zu tun, was ich als verantwortungsvollen Schritt empfinde", so der 48-Jährige. "Es ist richtig, meinem Nachfolger die Freiheit zu lassen, die Person auszuwählen, die er für die Besetzung meiner Rolle am besten geeignet hält."
Buffon übernahm im Jahr 2023 das Amt des Delegationsleiters. "Ich habe versucht, meine Aufgabe mit ganzer Kraft zu erfüllen, indem ich alle Bereiche im Blick hatte, um als Bindeglied, als Vermittler und als Motor für Synergien zwischen den verschiedenen Jugendmannschaften zu fungieren. Gemeinsam mit den verschiedenen Verantwortlichen habe ich versucht, ein Projekt zu entwickeln, das von den Jüngsten bis zur U21-Nationalmannschaft reicht", blickt der ehemalige Weltklasse-Keeper zurück.
Buffon zeigte sich dankbar für "die Lektionen, die mir diese intensive Erfahrung – auch trotz des schmerzhaften Endes – hinterlassen hat."
Teamchef Gennaro Gattuso ist aktuell noch im Amt, laut Medienberichten wird jedoch auch er abtreten.