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Wegen mutmaßlicher Vergewaltigung: Alves drohen 9 Jahre Haft

Barca-Legende Dani Alves soll sich des sexuellen Missbrauchs strafbar gemacht haben - dem Brasilianer droht nun eine jahrelange Freiheitsstrafe.

Wegen mutmaßlicher Vergewaltigung: Alves drohen 9 Jahre Haft Foto: © getty

Im Dezember 2022 weilte Dani Alves mit der brasilianischen "Selecao" noch bei der WM-2022 in Katar - fast ein Jahr später hat der Kultkicker rund zehn Monate Untersuchungshaft hinter sich.

Der 40-jährige Brasilianer sitzt wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung seit Ende Jänner in einem Vorort von Barcelona hinter Gittern.

Der verheiratete Alves soll am 30. Dezember 2022 eine junge Frau in einem Nachtclub in Barcelona sexuell missbraucht haben. Rund einen Monat nach dem Vorfall in der katalanischen Metropole klickten dann die Handschellen.

Alves bestreitet Gewaltvorwürfe

Wie die Nachrichtenagentur "AFP" dem vorliegenden Anklageschreiben entnahm, fordert die spanische Staatsanwaltschaft nun neun Jahre Gefängnis für den einstigen Barca-, Juventus- und PSG-Star.

Darüber hinaus soll der 126-fache "Selecao"-Kicker 150.000 Euro Entschädigung an das Opfer zahlen.

Ein Auftrag auf Kaution wurde kurz nach seiner Verhaftung abgelehnt - Alves bestritt bisher sämtliche Vorwürfe, behauptete anfangs sogar das Opfer nicht zu kennen. Mittlerweile räumte der Ex-Profi aber eine sexuelle Beziehung zum Opfer ein, sämtliche Gewaltvorwürfe streitet er allerdings nach wie vor ab.

Prozessbeginn wohl Anfang 2024

Zuletzt stand Alves beim mexikanischen Verein UNAM Pumas unter Vertrag - sein Vertrag wurde im Zuge der Vorwürfe aufgelöst.

Die Karriere des dreifachen Champions-League-Siegers dürfte damit ein unrühmliches Ende genommen haben. Der Rechtsverteidiger gewann im Laufe seiner Karriere 42 Titel.

Der finale Prozess gegen Alves soll voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2024 über die Bühne gehen.


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