UEFA: "FIFA darf Sport nicht dazu nutzen, sich zu bereichern"
Nachdem die FIFA ihre Pläne zum WM-Investoren-Deal vorgestellt hat, sieht sie sich mit viel Kritik konfrontiert. Nun meldet sich die UEFA erneut zu Wort.
Die neuen Pläne der FIFA zum WM-Investoren-Deal sorgen für viel Aufregung, nun äußert sich auch die UEFA erneut.
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"Wir haben heute erfahren, dass die FIFA den Verbänden eine Frist gesetzt hat, innerhalb derer sie ihre Vorschläge unterstützen müssen, andernfalls wird das Angebot einer einmaligen Auszahlung zurückgezogen", schreibt die UEFA in einem Statement.
Konkret geht es darum, dass Mitgliedsverbänden dem Plan der FIFA bis am 19. September zustimmen müssen. "Das sagt bereits alles, was man über diesen Plan wissen muss", ergänzt der Verband. Um die Idee umzusetzen, würde eine einfache Mehrheit reichen.
Dringlichkeitssitzung geplant
Neben Josef Pröll meldeten sich bereits viele weitere Kritiker zu Wort. Zudem betont die UEFA klar: "Die FIFA darf unseren Sport nicht weiterhin dazu nutzen, sich selbst und ihre Verbündeten zu bereichern. Wir können den Sport auf die richtige Weise weiterentwickeln. Es ist an der Zeit, Verbänden, Vereinen, Ligen, Spielern und Fans Vorrang einzuräumen."
Am Mittwoch soll laut der französischen Sportministerin Marina Ferrari eine Dringlichkeitssitzung der UEFA geplant sein.