Sabitzer ist Fußballer des Jahres

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Marcel Sabitzer ist Österreichs Fußballer des Jahres 2017.

Der Leipzig-Legionär setzt sich erstmals bei der von der APA unter den zehn Trainern der österreichischen Bundesliga durchgeführten Wahl durch.

David Alaba, der zuletzt sechs Mal in Folge gewonnen hatte, landet lediglich auf dem achten Platz. Auf Rang zwei hinter Sabitzer ist Schalke-Profi Guido Burgstaller zu finden, den dritten Rang teilen sich die beiden Salzburger Valon Berisha und Andreas Ulmer sowie Rapid-Kapitän Stefan Schwab.

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"Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel und zeigt, dass ich vieles richtig gemacht habe. Ich bin sehr stolz darauf", erklärte Sabitzer. Der 23-Jährige wurde von vier Trainern auf Platz eins gesetzt - neben Thorsten Fink (Austria), Klaus Schmidt (Altach) und Heimo Pfeifenberger (WAC) sah auch der scheidende Sturm-Graz-Trainer und künftige ÖFB-Teamchef Franco Foda den Steirer als Österreichs Nummer eins.

"Er ist ein absoluter Leistungsträger bei einem Spitzenverein in Deutschland", sagte Foda über Sabitzer. Ähnlich lautete die Begründung von Schmidt: "Er hat sich in kürzester Zeit zu einem der wichtigsten Spieler einer Champions-League-Mannschaft herauskristallisiert und bringt Woche für Woche Top-Leistungen."

Das Endergebnis:

Rang Spieler (Klub) Punkte
1. Marcel Sabitzer (RB Leipzig) 23
2. Guido Burgstaller (FC Schalke 04) 19
3. Andreas Ulmer (Red Bull Salzburg) 8
Stefan Schwab (Rapid) 8
Valon Berisha (Red Bull Salzburg) 8
6. Stefan Ilsanker (RB Leipzig) 5
7. Michael Gregoritsch (FC Augsburg) 4
8. David Alaba (FC Bayern München) 3
Munas Dabbur (Red Bull Salzburg) 3
10. Deni Alar (Sturm Graz) 2
11. Marko Arnautovic (West Ham United) 1
Martin Hinteregger (FC Augsburg) 1
Maximilian Wöber (Ajax Amsterdam) 1
Hannes Wolf (Red Bull Salzburg) 1
Raphael Holzhauser (Austria) 1
Louis Schaub (Rapid) 1
Christoph Knasmüllner (Admira) 1

Anm.: Zur Wahl standen sämtliche Spieler der heimischen Bundesliga und ÖFB-Legionäre im Ausland. Die Trainer durften keine aktuell beim eigenen Verein tätigen Spieler wählen.

Für Fink hat Sabitzer "einfach eine Riesensaison gespielt". Pfeifenberger hob im Zusammenhang mit dem Offensivspieler nicht nur dessen sportliche Fähigkeiten hervor. "Er ist bei Leipzig ein absoluter Führungsspieler geworden und hat in der Persönlichkeitsentwicklung einen riesigen Sprung gemacht."

Sabitzer wurde mit den Leipzigern in deren erster Bundesliga-Saison auf Anhieb Vizemeister. In der Champions-League-Gruppenphase reichte es zu Rang drei, was den Umstieg ins Europa-League-Sechzehntelfinale bedeutete. In dieser Saison hält er bei vier Toren und sieben Assists in 18 Pflichtspielen.

Wie wichtig Sabitzer für Leipzig ist, wurde auch nach seiner am 21. November in der Champions League gegen AS Monaco erlittenen Schulterverletzung offensichtlich. In den sechs Partien danach gab es für die Sachsen drei Niederlagen, zwei Unentschieden und nur einen Sieg.

Weniger gut als auf Club-Ebene lief es für Sabitzer im Nationalteam, mit dem die WM-Teilnahme klar verpasst wurde. Gleich in vier Partien - in Irland, gegen Georgien, Serbien und in der Republik Moldau - war der Steirer nicht einsatzbereit.

Die Misserfolge der ÖFB-Auswahl im zu Ende gehenden Jahr wurden Sabitzer von den Liga-Trainern offenbar weit weniger angekreidet als den beiden Top-Stars des österreichischen Fußballs. Neun von zehn Betreuern wählten Alaba und Marko Arnautovic nicht in ihre Top-3, lediglich Teamchef Foda setzte Alaba an die zweite und Arnautovic an die dritte Stelle.

Alle Gewinner:

Jahr Spieler Klub
1984 Herbert Prohaska Austria Wien
1985 Herbert Prohaska Austria Wien
1986 Anton Polster Austria Wien
1987 Heribert Weber Rapid Wien
1988 Herbert Prohaska Austria Wien
1989 Gerhard Rodax Admira
1990 Andreas Ogris Austria/Espanyol
1991 Nestor Gorosito ARG/FC Tirol
1992 Andreas Herzog Rapid/Werder
1993 Franz Wohlfahrt Austria Wien
1994 Heimo Pfeifenberger Salzburg
1995 Ivica Vastic CRO/Sturm Graz
1996 Michael Konsel Rapid Wien
1997 Anton Polster
  1. FC Köln
1998 Ivica Vastic AUT/Sturm Graz
1999 Ivica Vastic Sturm Graz
2000 Radoslav Gilewicz POL/FC Tirol
2001 Ronald Brunmayr GAK
2002 Vladimir Janocko SVK/Austria Wien
2003 Andreas Ivanschitz Rapid Wie
2004 Steffen Hofmann GER/Rapid Wien
2005 Mario Bazina CRO/GAK
2006 Alexander Zickler GER/Salzburg
2007 Ivica Vastic LASK
2008 Marc Janko Salzburg
2009 Steffen Hofmann GER/Rapid Wien
2010 Zlatko Junuzovic Austria Wien
2011 David Alaba FC Bayern München
2012 David Alaba FC Bayern München
2013 David Alaba FC Bayern München
2014 David Alaba FC Bayern München
2015 David Alaba FC Bayern München
2016 David Alaba FC Bayern München
2017 Marcel Sabitzer RB Leipzig
Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Fußballer des Jahres: So haben die Trainer gewählt

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