Wettskandal: Stellungnahme des Wiener Sportclub

Wettskandal: Stellungnahme des Wiener Sportclub Foto: © GEPA
 

Im Zuge des mutmaßlichen Wettskandals in der Regionalliga Ost ist der Wiener Sportclub als einer der betroffenen Vereine genannt worden.

Am Montagabend nimmt der Traditionsverein dazu ausführlich Stellung.

"In der Causa selbst halten wir fest, dass am vergangenen Donnerstag einer unserer Spieler aus dem RLO-Kader über mehrere Stunden von der Polizei vernommen wurde. Hintergrund dessen ist eine jahrelange sportliche, wie persönliche Verbundenheit eines der Verdächtigen und unseres Spielers", heißt es in der Aussendung.

Die Staatsanwaltschaft Graz hat am Montag bestätigt, dass sich in Zusammenhang mit den Ermittlungen zu möglichem Wettbetrug vier Verdächtige in U-Haft befinden würden.

Auf besagten WSC-Kicker trifft dies laut Vereins-Angaben nicht zu: "Nach eingehender Befragung und voller Kooperation durch unseren Spieler sind die Ermittlungsbehörden entsprechend zu dem Schluss gekommen, dass der Betroffene nicht als Beschuldigter geführt wird. Infolgedessen war unser Spieler noch am Donnerstag wieder zu Hause. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. An dieser Stelle möchten wir ihm noch einmal unsere volle Unterstützung zusichern."

WSC: "Hoffentlich abschreckende Strafen"

Das BKA habe zudem bestätigt, dass weder Vereine selbst, noch Funktionäre zum Kreis der Verdächtigen gehören würden.

Entsprechend ist es den Wienern neben der klaren Distanzierung von Wettbetrug, Spielmanipulation und sonstigen unlauteren Geschäften wichtig, auch die Solidarität mit den anderen betroffenen Vereinen zum Ausdruck zu bringen:

"Die Taten Einzelner rücken ganze Vereine und damit hunderte unschuldig zum Handkuss gekommene Spieler, Trainer und Funktionäre in ein schlechtes Licht – die Strafen werden hoffentlich entsprechend abschreckend ausfallen."

Bei den weiteren betroffenen Klubs soll es sich um den SC Neusiedl, den FC Marchfeld und den ASV Draßburg handeln.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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