Ein Bus voller Gregoritsch-Fans

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Mit 61 Jahren ist Werner Gregoritsch der älteste Teamchef der U21-EM in Italien und San Marino.

Trotz seiner Routine ist die Endrunde für ihn „Neuland“. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den Turnierstart gegen Serbien (Mo., ab 18:30 Uhr).

„Ich wäre krank, wäre ich nicht bereit. Wir haben so lange auf dieses Ziel hingearbeitet, haben uns sehr gut vorbereitet“, versichert der Steirer.

Ein Anruf von Hans Krankl

Seit der erstmaligen Qualifikation einer österreichischen U21 stehen die Schulterklopfer Schlange. „Es ist etwas Besonderes für mich, wenn etwa Hans Krankl anruft, gratuliert und mehr oder weniger den Erfolg fordert“, grinst Gregoritsch.

Was diese EM-Teilnahme bedeutet, hat der Teamchef erst spät realisiert. „Als wir mit dem Bus das erste Mal über die italienische Grenze gefahren sind, wurde mir erst bewusst, was da passiert ist“, berichtet er.

Obwohl er als sehr emotionaler Coach bekannt ist, ist Gregoritsch bewusst, dass vor dem Start ins Turnier andere Qualitäten gefragt sind: „Es ist meine Aufgabe, sehr rational mit der Situation umzugehen. Die Emotionen kommen mit dem Spielbeginn dann sowieso.“

An Unterstützung wird es dem Steirer jedenfalls nicht mangeln. „Mein bester Freund aus Bad Tatzmannsdorf kommt mit einem kompletten Bus mit 50 Leuten. Aus Graz sind rund 20 Leute mit dem Fahrrad unterwegs“, freut sich „Gregerl“.

Wie viele österreichische Fans am Montag in Triest erscheinen werden, weiß niemand so genau. Es dürften aber jedenfalls einige werden. „Österreich nimmt momentan sehr viel Anteil an dieser Mannschaft. Es freut mich, dass diese junge Mannschaft diese Wertschätzung erfährt“, sagt der Trainer.

Textquelle: © LAOLA1.at

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