ÖFB unterstützt Wiederwahl von UEFA-Boss Ceferin

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin darf sich bei seiner angestrebten Wiederwahl im Februar der Unterstützung durch den Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) sicher sein.

Das ÖFB-Präsidium beschloss in einer Sitzung am Freitagnachmittag einstimmig, dem slowenischen Amtsinhaber beim Kongress der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am 7. Februar in Rom die Stimme zu geben.

"Der ÖFB wird erneut für Aleksander Ceferin votieren, da er die Anliegen der kleineren und mittleren Verbände sehr gut vertreten hat", begründet ÖFB-Präsident Leo Windtner in einer Verbandsaussendung.

Mit Ceferin sei "in vielen Bereichen der UEFA ein Neustart gelungen, und wir werden ihn auf seinem Weg weiterhin bestmöglich unterstützen." Der 49-Jährige ist seit September 2016 UEFA-Chef. Ceferin war damals dem vom Weltverband FIFA gesperrten Franzosen Michel Platini nachgefolgt.

Zukunft der Regionalliga West offen

Noch keine Entscheidung traf das ÖFB-Präsidium zum künftigen Format der Regionalliga West.

Dieses wird laut Verbandsangaben erst bei einer Sitzung am 14. Dezember behandelt. Bis dahin sollen auch die Ergebnisse einer eingesetzten Arbeitsgruppe zu möglichen Formatänderungen in der gesamten dritten Leistungsstufe des heimischen Fußballs vorliegen. Dieser Prozess wird beim ÖFB vom Beratungsunternehmen Hypercube begleitet.

Verbandsvertreter aus Vorarlberg und Tirol hatten den Antrag eingebracht, die Westliga künftig zweigeteilt abzuhalten, indem die Klubs ab der kommenden Saison zuerst im Herbst innerhalb des Landesverbandes antreten und nur aufstiegswillige bzw. die jeweils besten Vereine im Frühjahr eine eigene Liga bestreiten.

Salzburg, der dritte in die Westliga involvierte Landesverband, stimmte allerdings gegen diesen Vorschlag.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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