Wie die Regierung bekanntgab, soll ab 1. Juli ein uneingeschränkter Trainings- und Spielbetrieb in allen Leistungsstufen möglich sein. In puncto Zuschauer sind ab 1. Juli drinnen 250 und draußen 500 Personen erlaubt, mit 1. August erhöhen sich diese Zahlen auf 500 beziehungsweise 750. Legt der Veranstalter ein entsprechendes Sicherheitskonzept vor, steigen die möglichen Kapazitäten nochmals auf 1.000 respektive 1.250 Personen. Ab 1. September sollen dann - wie bei allen Veranstaltungen im Freien - bis zu 10.000 Zuschauer in die Stadien können.
Der Fußball trete bei der konkreten Festlegung in Bezug auf die einzelnen Arenen für "größtmögliche Praxisnähe" ein, heißt es vonseiten des ÖFB.
Für die Wiener Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl hängt die Frage, ob derartige Lockerungen in dem Bereich vertretbar sind, "massiv von den Zahlen ab". Man müsse die Verbreitung bis dahin sehr genau im Auge behalten. "Die Zahlen müssen es sozusagen auch im August noch hergeben", sage die Wissenschafterin vom Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität (MedUni) Wien am Mittwoch zur APA.
Die aktuellen Erfahrungen im Zusammenhang mit der aufgrund mittlerweile mehrerer positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getesteten Tennisspieler abgebrochenen Adria-Tour des Weltranglistenersten Novak Djokovic zeigten, dass weiter Vorsicht geboten ist.