Endstand
3:1
2:0 , 1:1
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Vaso Markovic hakt Serbien nach ÖFB-Debüt ab

Wann es "gekribbelt" hat, wer seine Vorbilder im ÖFB-Team sind und wie er seine A-Team-Premiere erlebt hat.

Vaso Markovic hakt Serbien nach ÖFB-Debüt ab Foto: © IMAGO / Branislav Racko

"Es hat direkt gekribbelt, ich war voller Emotionen, ich habe gar nicht gewusst, was ich machen soll", lacht Vasilije Markovic.

Die 68. Spielminute beim 3:1-Sieg des ÖFB-Teams gegen Kosovo wird der Wiener nicht so schnell vergessen, lief er doch zum ersten Mal im Trikot des A-Teams auf den Rasen.

47.000 Menschen wurden Zeugen des Debüts. "Unglaublich, wie voll das Stadion war. Da, zuhause, zu debütieren, war ein unglaubliches Gefühl", strahlt er.

"Alles abgeklärt" mit Serbien

Mit seinem ersten Länderspiel ist ein späterer Nationenwechsel noch nicht ausgeschlossen, erst bei vier Pflichtspieleinsätzen ist ein solcher nicht mehr möglich. Soweit die Theorie.

In der Praxis dürften die Würfel aber sowieso schon gefallen sein. Ob man noch über das serbische Nationalteam sprechen müsse? "Nein, eigentlich nicht. Alles abgeklärt", sagt der Mittelfeldspieler.

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Nur sechs Spieler waren noch jünger

Mit dem Alter von 18 Jahren, vier Monaten und 15 Tagen ist "Vaso" der bisher jüngste Debütant in der Ära Ralf Rangnick.

In der 2. Republik standen mit David Alaba, Hans Buzek, Yusuf Demir, Valentino Lazaro, Marcel Sabitzer und Aleksandar Dragovic überhaupt nur sechs jüngere Österreicher bei Länderspielen am Feld.

"Es ist unglaublich, in so jungen Jahren da dabei zu sein. Davon kann man eigentlich nur träumen."

"Ich kann meine Gefühle kaum beschreiben. Es ist unglaublich, in so jungen Jahren da dabei zu sein. Davon kann man eigentlich nur träumen", sagt der Austria-Profi.

Zwei Vorbilder im ÖFB-Team

Der bisherige ÖFB-Lehrgang sei "richtig schnell" vergangen. "Ich habe mich sehr wohlgefühlt, mir gefällt das Tempo beim Nationalteam, ich mag diese Spielweise", erklärt der Youngster.

Markovic sei "gerade im Spiel gegen den Ball wie gemalt für unsere Spielweise", erklärte Rangnick schon vor dem Spiel.

Dementsprechend hat sich der Favoritner auch die richtigen Vorbilder innerhalb der Mannschaft ausgesucht: "Xaver und Seiwald! Wie sie gegen und mit dem Ball arbeiten, da kann ich mir viel abschauen."

Rasanter Aufstieg

Das Debüt des Talents ist der vorläufige Höhepunkt eines rasanten Aufstiegs. Als er im November 2025 zur U17-WM reiste, hatte er nicht einmal noch einen Einsatz für die zweite Mannschaft der Wiener Austria in den Beinen, kein Jahr später ist er A-Nationalteamspieler.

"Es ist brutal schnell gegangen, das habe ich wirklich nicht erwartet", gibt er zu.

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