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Rangnick: "Das wird nochmal schwieriger"

Das ÖFB-Team erwartet mit dem Kosovo einen Gast, gegen den Lösungen in der Offensive gefragt sind.

Rangnick: "Das wird nochmal schwieriger" Foto: © GEPA

Es ist das Duell der beiden siegreichen Mannschaften.

Während das ÖFB-Team zum Auftakt in die UEFA Nations League einen 3:1-Sieg gegen Israel bejubelt hat, hat der Kosovo Irland mit 1:0 besiegt.

"Ich gehe davon aus, dass das nochmal schwieriger wird als gegen Israel", sagt Ralf Rangnick vor dem Heimspiel gegen den Kosovo am Sonntag (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker).

Analyse im Bus

Der ÖFB-Teamchef hat sich bereits auf der Fahrt von Linz nach Wien im Bus das Auftaktspiel der Kosovaren angesehen. "Der Sieg war klar verdient, hätte höher ausgehen können", sagt er.

"Wir stellen uns auf einen Gegner ein, der uns viel abverlangen wird. Sie kommen aus einem 5-4-1, stehen sehr kompakt, geben dem Gegner wenig Zeit, Räume und Lücken, spielen taktisch sehr diszipliniert", führt der ÖFB-Teamchef aus.

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Foto: ©GEPA

Auch Xaver Schlager ist bewusst: "Das ist ein sehr guter Gegner, gegen den wir alles abrufen müssen."

Wiedersehen mit Foda

Der Nottingham-Profi hat einst unter Franco Foda sein Länderspieldebüt gefeiert, kennt den nunmehrigen Kosovo-Teamchef also gut.

"Er ist sehr strukturiert, versucht, nicht das größte Risiko einzugehen, will hinter dem Ball Ordnung haben", weiß der Niederösterreicher.

Während es für viele ÖFB-Kicker ein Wiedersehen mit Foda ist, ist es für Rangnick "ein normales Spiel".

Lösungen in der Offensive

In diesem wird es jedenfalls wieder darum gehen, in der Offensive Lösungen gegen einen kompakten Gegner zu finden. Gegen Israel hat sich das ÖFB-Team damit lange schwergetan.

Rangnick führt zur Verteidigung Zahlen wie "expected goals" und "expected threat" an, in denen seine Mannschaft den Israelis klar überlegen war.

"Man kann unterschiedlicher Meinung sein, wie viel wir besser machen hätten können, aber die Daten sprechen eine eindeutige Sprache", sagt er.

Die Neuen müssen verinnerlichen

Schlager indes erklärt: "Das Wichtigste ist, dass wir Stabilität in die Leistungen reinbringen, uns Stück für Stück weiterentwickeln."

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass sich die Neulinge sportlich gut integrieren. "Es sind doch viele neue Gesichter dabei, die müssen diese Art zu spielen erst verinnerlichen, für viele ist das neu", sagt er.

Schlager weiter: "Man kann jeden Betrieb hernehmen, in dem eine Gruppe von Menschen zusammenarbeitet – je länger man zusammenarbeitet, desto besser wird es, umso mehr kommen Abläufe rein, weiß jeder, was der andere will und kann."

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