Auch Xaver Schlager ist bewusst: "Das ist ein sehr guter Gegner, gegen den wir alles abrufen müssen."
Wiedersehen mit Foda
Der Nottingham-Profi hat einst unter Franco Foda sein Länderspieldebüt gefeiert, kennt den nunmehrigen Kosovo-Teamchef also gut.
"Er ist sehr strukturiert, versucht, nicht das größte Risiko einzugehen, will hinter dem Ball Ordnung haben", weiß der Niederösterreicher.
Während es für viele ÖFB-Kicker ein Wiedersehen mit Foda ist, ist es für Rangnick "ein normales Spiel".
Lösungen in der Offensive
In diesem wird es jedenfalls wieder darum gehen, in der Offensive Lösungen gegen einen kompakten Gegner zu finden. Gegen Israel hat sich das ÖFB-Team damit lange schwergetan.
Rangnick führt zur Verteidigung Zahlen wie "expected goals" und "expected threat" an, in denen seine Mannschaft den Israelis klar überlegen war.
"Man kann unterschiedlicher Meinung sein, wie viel wir besser machen hätten können, aber die Daten sprechen eine eindeutige Sprache", sagt er.
Die Neuen müssen verinnerlichen
Schlager indes erklärt: "Das Wichtigste ist, dass wir Stabilität in die Leistungen reinbringen, uns Stück für Stück weiterentwickeln."
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass sich die Neulinge sportlich gut integrieren. "Es sind doch viele neue Gesichter dabei, die müssen diese Art zu spielen erst verinnerlichen, für viele ist das neu", sagt er.
Schlager weiter: "Man kann jeden Betrieb hernehmen, in dem eine Gruppe von Menschen zusammenarbeitet – je länger man zusammenarbeitet, desto besser wird es, umso mehr kommen Abläufe rein, weiß jeder, was der andere will und kann."