ÖFB-Chef Pröll ist gegen WM-Boykott: "Halte nichts davon"
Der Aufsichtsratsvorsitzende des ÖFB spricht sich gegen einen Boykott der kommenden Weltmeisterschaft aus.
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Für Josef Pröll steht ein Boykott der WM-Endrunde in Nordamerika angesichts des US-Angriffs auf den Iran nicht zur Diskussion.
"Ich halte grundsätzlich von Boykotten, in einem Stadium, in dem wir jetzt sind, auch zur WM-Frage nichts. Wir sollten uns weiter fokussiert und klar vorbereiten auf die WM", sagte der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende in der ORF-Sendung Sport am Sonntag.
Das ÖFB-Team hatte nach 28 Jahren WM-Pause den Sprung zum Turnier geschafft.
Task Force mit dem Außenministerium
"Wir haben einen sehr engen Kontakt zum Außenministerium, zum Innenministerium. Wir wollen mit einer gemeinsamen Task Force für unsere Fans, die dann kommen wollen, einerseits beobachten, wie die Lage weitergeht. Zweitens auch praktisch zeigen, wie man als Fan bei der WM teilnehmen kann", meinte Pröll weiter.
Österreich trifft bei der WM, die die USA gemeinsam mit Kanada und Mexiko ausrichten, in der Gruppenphase auf Argentinien, Algerien und Jordanien. Die Spiele finden in Dallas, Kansas City und Santa Clara statt.