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Der Medien-"Boykott" des Franco Foda
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Seit 14 Tagen habe er keine Zeitung mehr gelesen und deshalb auch nicht mitbekommen, dass Florian Grillitsch im Vorfeld des Ukraine-Spiels einen Platz in der Startelf gefordert habe.
Eine Aussage, die ÖFB-Teamchef Franco Foda nicht als Scherz gemeint habe.
"Das war ernst gemeint, das ist so", stellt der Deutsche klar und begründet dies einerseits wiefolgt: "Ich glaube, in Seefeld gibt es gar keine Zeitung, zumindest weniger als im Hotel in Bad Tatzmannsdorf."
Und andererseits der ernsthaftere Hintergrund: "Ich bin ein Mensch, der seine Entscheidungen alleine treffen möchte, beziehungsweise mit meinem Trainer-Team. Wir sind alle Menschen. Es wird viel diskutiert und erzählt, und ich wollte mich einfach durch nichts beeinflussen lassen, sondern das durchziehen, von dem wir überzeugt sind. Das haben wir auch getan."
Vielleicht würde er am Tag nach dem Sieg gegen die Ukraine mal in die Medien schauen, grinst der 55-Jährige, betont jedoch:
"Ehrlich, ich habe es auch nach Nordmazedonien nicht gemacht, also nach einem Erfolg. Ich lebe gut damit. Mir geht es wunderbar, ich habe damit auch keine Probleme. Das ist die Wahrheit."