Endstand
2:2
2:0 , 0:2
NEWS

"Gregerl": Golf am Fußballplatz

Der Stürmer "spielt" mit dem irischen Goalie und kommt zwei Legenden wieder einen Schritt näher.

"Gregerl": Golf am Fußballplatz Foto: © GEPA

Michael Gregoritsch kommt den Top 10 immer näher.

Das 2:2 in Irland war das 80. Länderspiel des Steirers, der dabei auch über sein 25. Tor im Trikot von Rot-Weiß-Rot jubeln durfte.

Sindelar und Herzog in Griffweite

Nur noch ein Treffer fehlt dem Stürmer, um mit den beiden Legenden Andreas Herzog und Matthias Sindelar gleichzuziehen und auf dem geteilten neunten Platz der ewigen ÖFB-Torschützenliste zu stehen.

Außerdem fehlen dem 32-Jährigen nur noch vier Partien, um in der Rekordspieler-Liste ebenfalls in die Top 10 einzuziehen.

Einsatz als Joker

Nachdem sich der Deutschland-Legionär zum Nations-League-Auftakt gegen Israel am Sprunggelenk verletzte und deshalb gegen den Kosovo passen musste, fungierte er in Dublin als Joker.

Die Noten für die ÖFB-Kicker >>>

"Das dürfen wir ja nicht mehr so viel..."

Und er stach. In der 77. Spielminute versenkte "Gregerl" einen Freistoß aus rund 20 Metern genau im Eck.

Stefan Posch scherzt: "Den hat er fast wie beim Golfen reingeschossen. Das dürfen wir ja nicht mehr so viel, dafür hat er ihn dann am Fußballplatz reingehaut."

Philipp Lienhart ergänzt: "Schießen kann er, das wissen wir."

Viel los beim Freistoß

test
Die Mauer vor der Mauer
Foto: ©IMAGO / Inpho Photography

Es war ordentlich was los zwischen dem irischen Goalie und dem Ball bei diesem Freistoß.

Sechs Iren standen in der Mauer, ein weiterer lag dahinter. Vor der irischen Mauer bildeten vier Österreicher eine Mauer.

Fast aus dem Stand

Und dann trat Gregoritsch den Freistoß fast aus dem Stand, schlenzte ihn genau ins Eck.

Gregoritsch berichtet: "Ich habe mich ein bisschen gespielt mit dem Tormann. Ich habe mir gedacht, wenn ich nur einen Schritt Anlauf nehme, denkt er nicht, dass ich auf das Tormanneck schieße. Dass er so früh geht, war dann natürlich schon Glück. Wir haben schon einige Lacher in der Kabine gehabt."

Dicke Chance ausgelassen

In der 81. Minute agierte der Angreifer weniger glücklich, als er nach Zuspiel von Sasa Kalajdzic eine dicke Chance ausließ.

"Ich kriege ihn leider mit dem Rechten nicht flach genug, vielleicht wäre der Lupfer die bessere Idee gewesen. Das tut natürlich weh, weil ein Sieg super gewesen wäre", ärgert sich der Routinier.

Posch scherzt

Und wer den Schaden hat, braucht für den Spott bekanntlich nicht zu sorgen. Posch trocken: "Der Rechte ist bei ihm eher zum Stehen da."

So schlimm kann es dann doch nicht sein, wenn man 80 Länderspiele und 25 Tore im Lebenslauf stehen hat…

Kommentare

JETZT NEU: Diskutiere mit den LAOLA1-Usern bei Live-Events in unserem neuen LAOLA1-Chat!