Das LAOLA1-Goalie-Ranking 1-15

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Das große LAOLA1-Goalie-Ranking: 1 bis 15

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HIER GEHT ES ZU DEN PLÄTZEN 16-30 DES GOALIE-RANKINGS!!!

15. (20.) PAVAO PERVAN

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LASK, 29 Jahre

Ein Mittelfußknochenbruch hinderte den LASK-Kapitän, seinen Ruf als bester Goalie der Ersten Liga zu untermauern. Im Frühjahr ist der 29-Jährige nun wiedergenesen und befindet sich mit den Linzern auf dem Höhenflug in Richtung Aufstieg. Es wird auch höchste Zeit, dass sich Pervan ab der kommenden Saison nachhaltig im heimischen Oberhaus vorstellen darf. Unterstreicht er dort sein Können, wird er im Herbst-Ranking wohl in den Top 10 zu finden sein. Dies ist für einen heimischen Zweitliga-Kicker im Moment noch schwer zu rechtfertigen.

14. (9.) CHRISTOPH RIEGLER

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SKN St. Pölten, 24 Jahre

Dass der bald 25-Jährige im Ranking um einige Plätze nach unten gepurzelt ist, liegt allen voran am Umstand, dass er seinen Stammplatz bei den "Wölfen" im Herbst verloren hat. Jochen Fallmann setzte nach seiner Amtsübernahme von Karl Daxbacher auf die Routine von Thomas Vollnhofer. Doch Riegler kämpfte sich in der Winterpause zurück und ist inzwischen wieder die Nummer eins des SKN. Fun Fact: Vier Elfmeter wurden von Bundesliga-Goalies in der bisherigen Saison gehalten - zwei davon von Riegler.

13. (-) TOBIAS KNOFLACH

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SK Rapid Wien, 23 Jahre

Der zweithöchste Neueinstieg - und so richtig haben mit dem 23-Jährigen noch im Jänner wohl nur die wenigsten gerechnet. Einer breiteren Öffentlichkeit war er nur durch den einen oder anderen Aussetzer bekannt. Aber Neo-Coach Damir Canadi und Tormanntrainer Helge Payer gefällt das Potenzial des nur 1,83 Meter großen Schlussmanns, also stellten sie ihn anstelle von Richard Strebinger ins Tor - nicht schlecht für einen Keeper, der als Nummer drei (hinter Jan Novota und Strebinger) in die Saison gestartet ist. An Knoflach ist die Talfahrt im Frühjahr nicht wirklich festzumachen. Früher oder später wird ihm auch sein erster Sieg als offizielle Rapid-Nummer-eins gelingen.

12. (6.) JÖRG SIEBENHANDL

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Würzburger Kickers, 27 Jahre

Endlich ist das Debüt für Würzburg absolviert! In der letzten Runde wurde der Ex-Admiraner zur Pause eingewechselt. Dennoch zählt Siebenhandl im Vergleich zum letzten Mal zu den Verlierern in unserer Wertung. Ein Vertrag in der zweiten deutschen Liga ist eine feine Sache, für eine bessere Platzierung wäre die Grundvoraussetzung jedoch gewesen, den bereits 39-jährigen Robert Wulnikowski zu verdrängen. Das ist Siebenhandl rein sportlich nicht gelungen. Nun bietet sich die große Chance, da sein routinierter Konkurrent einen Kreuzbandanriss erlitt. Nutzt der ÖFB-Legionär diese nachhaltig, kann es im nächsten Ranking wieder in ganz andere Gefilde gehen.

11. (12.) CHRISTIAN GRATZEI

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SK Sturm Graz, 35 Jahre

Rein leistungstechnisch darf man über eine bessere Platzierung nachdenken. Das Sturm-Urgestein ließ sich in dieser Saison noch nicht wirklich etwas zu Schulden kommen und weist mit 75,8 Prozent knapp hinter Admira-Keeper Andreas Leitner die beste Fangquote der Liga auf. Auch wenn es für die Grazer zuletzt nicht immer rund lief, spielte Gratzei stets seine Routine aus. Seinen deutschen Konkurrenten Daniel Lück hat er im Griff. Dass er sich altersbedingt jedoch eher schon im Spätherbst seiner Karriere befindet, so gesehen inzwischen keine Alternative mehr fürs Nationalteam ist und zudem seine Zukunft bei den "Blackies" ob des auslaufenden Vertrags ungewiss ist, erklärt seine Einstufung in diesem Ranking.

10. (10.) MICHAEL LANGER

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IFK Norrköping, 32 Jahre

Kaum ein Legionär steht hierzulande weniger im Rampenlicht, aber sich beim schwedischen Meister von 2015 und Dritten der Jahresmeisterschaft 2016 als Einser-Goalie zu etablieren, ist aller Ehren wert. Die Allsvenskan nimmt erst Anfang April wieder ihren Betrieb auf, aber in den Cup-Pflichtspielen vor dem Saisonstart steht der Vorarlberger stets im Tor. Dass der frühere Deutschland-Legionär ob seines Alters noch im Blickfeld von Teamchef Marcel Koller steht, darf jedoch bezweifelt werden.

9. (-) ANDREAS LEITNER

Admira, 22 Jahre

Unser höchster Neueinsteiger im Vergleich zur Premieren-Ausgabe unseres Rankings - und das durchaus berechtigt. Kein Schlussmann der Bundesliga verfügt derzeit über eine bessere Fangquote als der Admira-Goalie, wenngleich seine 76,6 Prozent nicht absolute Spitzenklasse darstellen. Dennoch: Der Steirer bekam Ende September nach dem Fehlstart der Südstädter seine Chance anstelle von Manuel Kuttin und nützte sie. Mit ihm im Tor stabilisierten sich die Niederösterreicher, woran auch Leitner als starker Rückhalt seinen Anteil hat. Und auch die atmosphärischen Störungen zwischen der Admira und dem 22-Jährigen, der zwischenzeitlich in Klagenfurt angeheuert hatte, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Aber Leitner ist ein gutes Beispiel, wie schnell es gehen kann. Vor Saisonbeginn hinter Siebenhandl (inzwischen Würzburg) und Kuttin ob seines laufenden Vertrags mehr oder weniger nur geduldet, ist er nun durchgestartet.

8. (14.) OSMAN HADZIKIC

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Austria Wien, 21 Jahre

Der Klosterneuburger ist zwar erst 21 Jahre alt, hat aber schon 46 Profi-Einsätze für die Austria hinter sich - im Vergleich zu früheren Auftritten merkt man ihm seine Erfahrung mittlerweile auch an. Wenngleich "Ossi" fußballerisch noch Luft nach oben hat, ist er ein verlässlicher Ersatz für den verletzten Robert Almer und konnte bei seinen bisherigen 17 Bundesliga-Einsätzen in der laufenden Saison auch schon zehn Mal zu Null spielen. In der neuen ÖFB-U21 ist er aller Voraussicht nach die neue Nummer eins.

7. (8.) MARKUS KUSTER

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SV Mattersburg, 23 Jahre

Junge Torhüter, an die Koller das Signal aussenden könnte, dass er sie auf der Rechnung hat, gibt es - Hadzikic oder Leitner beispielsweise. Der ÖFB-Teamchef hat sich für den Mattersburg-Keeper entschieden. Eine Wahl, die man so stehen lassen kann. Der 23-Jährige zählt zu den heimischen Hoffnungsträgern auf dieser Position, wenngleich er sicher noch nicht die Reife und Aura eines Nationalteam-Torhüters mitbringt. Für den nächsten Schritt müsste er aber wohl früher oder später einen prestigeträchtigeren Arbeitgeber finden, bei dem er mehr in der Auslage steht als in der wenig medienaffinen burgenländischen Provinz. Wie leicht oder schwer es ist, vom SVM wegzukommen, ist allerdings auch bekannt...

6. (7.) DANIEL BACHMANN

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Stoke City, 22 Jahre

Es ist durchaus kurios: Im ÖFB-Team ist Bachmann nach dem Rücktritt von Ramazan Özcan die Nummer drei, bei Stoke City eigentlich nur die Nummer vier, wenn man den langzeitverletzten Einser-Goalie Jack Butland mitrechnet. In dieser Saison musste sich Bachmann beim Arbeitgeber von Marko Arnautovic hinter den beiden Routiniers Lee Grant (34 Jahre) und Shay Given (40) anstellen. Auch der im Winter an Wigan verliehene Däne Jakob Haugaard (Vertrag bis 2018) ist als Konkurrent nicht ganz aus dem Spiel. Im Prinzip ist es relativ simpel: In diesen Höhen des Rankings taucht Bachmann weiterhin aus zwei Gründen auf - erstens steht er bei Koller hoch im Kurs, zweitens wegen seines Potenzials. Selbiges hat er im U21-Nationalteam nachgewiesen, und ohne entsprechendes Talent hätte er wohl auch keinen Vertrag in der Premier League. Dennoch wird sich der Wiener über kurz oder lang etwas einfallen lassen müssen, um auf Vereinsebene zu mehr Spielpraxis zu kommen. Ganz jung ist er mit 22 Jahren nämlich auch nicht mehr. Man darf gespannt sein, wie es im Sommer weitergeht. Sein Vertrag läuft aus, Stoke besitzt jedoch eine Option. Ein (zumindest leihweiser) Abschied wäre vermutlich kein Fehler.

5. (5.) MARCO KNALLER

SV Sandhausen, 29 Jahre

Es ist das gute Recht von Koller, Knaller aus perspektivischen Gründen nicht einzuberufen. Das Verhältnis zwischen der Familie Knaller und dem ÖFB ist darüberhinaus schon länger ein schwieriges. Das ändert jedoch nichts am Fakt, dass sich sportlich derzeit kaum ein ÖFB-Tormann mit dem 29-Jährigen messen kann. Schließlich ist er inzwischen bereits die zweite Saison Stamm-Goalie in der 2. deutschen Bundesliga, in welcher der SV Sandhausen in dieser Spielzeit als Neunter keine schlechte Figur abgibt. Knaller ist seine Vereins-Karriere betreffend ein Spätberufener. Es hat lange gedauert, bis er seine erste echte Chance bekam. Es bleibt ihm daher vorerst nichts anderes übrig, als weiter an dieser Vereins-Karriere zu basteln.

4. (2.) RAMAZAN ÖZCAN

Bayer 04 Leverkusen, 32 Jahre

Es war fraglos einer der bemerkenswerteren Nationalteam-Rücktritte, den "Rambo" hingelegt hat. Nach langen Jahren des Wartens aufgrund der Verletzung von Robert Almer zur Nummer eins avanciert, haute der Vorarlberger den Hut drauf - aus familiären Gründen, was es selbstverständlich zu respektieren gilt. Für das ÖFB-Team ist er somit kein Thema mehr, auf Vereinsebene gilt für Özcan weiterhin: Er spielt in Leverkusen zwar nicht, wenn man von einem CL- und einem Pokal-Spiel absieht. Aber die meisten der hinter ihm platzierten Goalies würden wohl nur zu gerne tauschen und einen Vertrag bei einem deutschen Top-Team liebend gerne annehmen - nicht nur aus finanziellen Gründen. Mal abgesehen davon, dass es keine Schande ist, hinter einem Kaliber wie Bernd Leno die Nummer zwei zu sein.

3. (1.) ROBERT ALMER

FK Austria Wien, 33 Jahre

Wohl nicht nur gefühlt immer noch die Nummer eins im Nationalteam. Durch sein Fehlen tritt die fehlende Torhüter-Dichte in Österreich, die er zuvor durch beständige Leistungen im ÖFB-Dress kaschierte, so richtig zu Tage. Aufgrund seines Kreuzbandrisses ist der Austria-Goalie allerdings schon sehr lange außer Gefecht, weshalb eine Verteidigung seiner Topplatzierung im Ranking nur sehr schwierig zu rechtfertigen wäre. Aber ein Platz im Spitzenfeld gebührt ihm natürlich trotzdem.

2. (4.) HEINZ LINDNER

Eintracht Frankfurt, 26 Jahre

Dass ein Arbeitsplatz bei Eintracht Frankfurt den SCR Altach aussticht, liegt auf der Hand - finanziell und von der sportlichen Bedeutung her. Aber die fehlenden Bewährungschancen lassen Lindner in diesem Ranking den Kürzeren gegenüber Andreas Lukse ziehen. Wobei der 26-Jährige wenigstens den Makel, kein Spiel in der deutschen Bundesliga bestritten zu haben, los ist. Ende Jänner wurde er erst gegen Leipzig für den ausgeschlossenen Stamm-Goalie Lukas Hradecky eingewechselt und spielte in der Woche darauf gegen Schalke von Anfang an - in beiden Partien machte er seine Sache gut. Den Nachweis, dass er in einer Topliga mithalten kann, konnte der frühere Austrianer also antreten. Das ist fraglos gut fürs Ego. Nun wäre auch ein längerfristiger Nachweis wünschenswert.

1. (3.) ANDREAS LUKSE

SCR Altach, 29 Jahre

Lukse oder Lindner, Lindner oder Lukse? Diese Frage stellt sich derzeit vermutlich nicht nur Teamchef Marcel Koller. Auch wir haben lange überlegt, wen wir an die Spitze dieses Rankings hieven und uns letztlich für die Spielpraxis beim österreichischen Tabellen-Zweiten und gegen den Vertrag bei einem deutschen Bundesligisten entschieden. Wobei das mit der Spielpraxis bei Lukse in den vergangenen Wochen zugegeben relativ ist. Aufgrund muskulärer Probleme musste der 29-Jährige bekanntlich die letzten vier Bundesliga-Spiele Altachs auslassen, was ein Handicap im Kampf um die Nummer eins im ÖFB-Team darstellen könnte. Da es sich hier jedoch nicht nur um eine Momentaufnahme handeln soll, sondern der Stellenwert über die letzten Monate überprüft wird, verdient sich der Wiener die Pole-Position. In der Bundesliga lieferte Lukse konstant ab und auch bei seiner ÖFB-Premiere im November gegen die Slowakei überzeugte er. Alles in allem hätten ihm viele diese Entwicklung noch vor wenigen Jahren nicht zugetraut.

Aus der Wertung gefallen: Manuel Kuttin (Admira), Johannes Kreidl (1. FC Nürnberg II), Christoph Nicht (KSV), Alexander Schlager (FAC), Pascal Grünwald (Wacker Innsbruck)

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Textquelle: © LAOLA1.at

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