Wolfgang Knaller: "Das ist eine Lüge"

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Es kam, wie es kommen musste.

Die Nichtnominierung von Sandhausen-Legionär Marco Knaller ins ÖFB-Team bringt wieder einen Konflikt zu Tage, der inzwischen seit einem Jahrzehnt schwelt.

Vor knapp zehn Jahren entschied sich der damalige Nachwuchs-Teamchef Paul Gludovatz dafür, Andreas Lukse, Bartolomej Kuru und Michael Zaglmair für die U20-WM 2007 in Kanada zu nominieren.

Knaller musste zu Hause bleiben - sehr zum Missfallen seines Vaters Wolfgang, der als Aktiver vier Mal das ÖFB-Tor hütete.

Die ÖFB-Torhüter Situation:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


"Knaller hat mich wüst beschimpft"

"Wolfgang hat seinen Sohn 2007 vor der U20-WM in mein Team reklamiert. Als ich ihm gesagt habe, dass ich drei andere mitnehme, hat er mich wüst beschimpft", erinnert sich Gludovatz im "Kurier".

Knaller Sr. sei ob dieser Vorwürfe "sprachlos" und kontert: "Das ist eine Lüge. Es gab nie ein Problem unsererseits mit dem ÖFB."

Dass das Verhältnis zwischen dem Knaller-Clan beziehungsweise Fußball-Bund und dem einen oder anderen Verein in Österreich nicht ganz reibunglos ist, wurde in der Vergangenheit immer wieder offenkundig - zum Beispiel Ende 2015, nachdem Knaller Jr. sich als Nummer eins in Sandhausen etabliert hatte.

Ruttensteiner mit Erinnerungslücken

Gibt es Hoffnung auf eine Aussöhnung? Wolfgang Knaller kündigt an, das Gespräch mit den Beteiligten suchen zu wollen.

Vielleicht ist es eine gute Voraussetzung, dass ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner im "Kurier" Erinnerungslücken plagen: "Das ist lange her, ich kann mich nicht genau erinnern. Jedenfalls habe ich noch nie einem Teamchef bei der Kader-Zusammenstellung dreingeredet."





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