Nach Verläng.
1:2
0:0 , 1:1 , 0:1
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Cup-Krimi in Überlänge: LASK zieht ins Finale ein

Der LASK rettet sich gegen kompromisslos auf ruhende Bälle spielende Rieder dank der Abseitsregel in die Verlängerung. Am Ende triumphieren die Athletiker.

Cup-Krimi in Überlänge: LASK zieht ins Finale ein Foto: © GEPA

Der LASK gewinnt das Halbfinale des UNIQA ÖFB-Cups mit 2:1 nach Verlängerung gegen die SV Ried und bestreitet am 1. Mai das Cupfinale gegen den SCR Altach im Klagenfurter Wörthersee-Stadion.

Ried kommt zu Beginn besser ins Spiel, durch lange Bälle und Standardsituationen stoßen die "Wikinger" immer wieder in den LASK-Strafraum vor. Havenaar per Kopf (5.) und Pomer (13.) verfehlen das Tor, Rasner (23.) und Mutandwa (25.) scheitern an LASK-Schlussmann Jungwirth.

Auf der anderen Seite trifft Adeniran die Innenstange (28.), ÖFB-Team-Rückkehrer Kalajdzic scheitert alleine vor Ried-Keeper Leitner (30.). Weil Ried-Akteur Havenaar im Luftkampf zu ruppig ans Werk geht, wird der vermeintlich einzige Treffer der ersten Hälfte zurückgenommen (33.), zur Pause bleibt es beim 0:0.

Führung und blitzartiger Ausgleich

Die zweite Hälfte startet mit einem Paukenschlag: Pomer tritt in Minute 49 den Eckball, Havenaar verlängert und die Linzer können nicht klären. Rossdorfer erbt im Gedränge das Leder und drischt es es kaum sechs Metern ins Tor, Ried führt mit 1:0.

Die Führung der Innviertler hält aber keine eineinhalb Minuten. Vom Wiederanstoß weg greifen die Athletiker an, Kalajdzic steckt mit dem Außenrist für Adeniran durch und dieser lässt Leitner mit einem überlegten Abschluss keine Chance. 1:1 nach 50 Minuten.

Späte Spannung um die Abseitslinie

Durch Sollbauer kommen die Rieder beinahe zur neuerlichen Führung. Wieder ist es ein Standard, Maart wirft ein, Havenaar verlängert und Sollbauer setzt seinen Kopfball an die Querlatte (68.).

Kurz vor Schluss bringen die Rieder eine ähnliche Situation im Tor unter: Havenaar verlängert den langen Freistoß aus dem Halbfeld und Steurer hebt den Ball per Kopf über Jungwirth ins LASK-Tor - aber diesmal war Havenaar im Abseits. Der VAR kassiert das Tor nach einem langen Check ein, der LASK rettet sich mit dem Stand von 1:1 in die Verlängerung.

Die Verlängerung ändert alles

Die Verlängerung bleibt lange ähnlich zerfahren wie die regulären 90 Minuten. Erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung gelingt dem LASK der entscheidende Schlag: Usor schlägt die Flanke, sein Mitspieler Kacevenda und Ried-Verteidiger Havenaar gehen beide mit dem Kopf zum Ball.

Zwischen den beiden Schädeln springt das Spielgerät unhaltbar für Leitner ins Tor, der LASK führt nach 106 Minuten erstmals in dieser Partie.

Über die letzte Viertelstunde können die Rieder nicht mehr antworten, der LASK zieht ins Pokalfinale ein.


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