"Heroisch kämpfen sollte man verlangen können"
"Dass man in einem Fußballspiel heroisch kämpft, das muss man, denke ich, verlangen können", will auf der anderen Seite Gäste-Coach Bernd Windisch nach dem Schlusspfiff über Lob nicht viel wissen.
"Im Cup zählt halt nur das Weiterkommen", hadert der Allerheiligen-Trainer. Wichtig sei, dass man in der Meisterschaft genauso auftrete, so Windisch. Dort hat sein Team nach sechs Spielen gerade einmal drei Punkte auf dem Konto.
Dass den "elf Galliern" aus der Steiermark am Ende die Körner fehlen, um den Rekordmeister wirklich ins Wanken zu bringen - Kein Wunder! "Wenn uns am Ende gegen Rapid nicht ein bisschen die Puste ausgeht, dann würden die einiges falsch machen."
Rasen als Kritikpunkt
Den "Römern" auf der Gegenseite machte auch der Rasen in Allerheiligen sichtlich zu schaffen. "Wir dachten eigentlich, dass der Rasen noch schlechter ist, als er im Endeffekt war. Zum Fußballspielen war es in Ordnung, man hat nur Probleme beim Wegsprinten, weil der Platz so tief ist", verrät Kevin Wimmer.
Was bleibt ist ein verdienter Rapid-Pflichtsieg. So heiß wie es intern bei den Wienern hergeht, ist der aber wohl vorerst nicht mehr als der sprichtwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein.