Endstand
3:2
1:2 , 2:0
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Blau-Weiß nach Cup-Aus: "Können Positives mitnehmen"

Die Linzer brachten das österreichische Team der Stunde an den Rande eines Ausscheidens. Das kann für den anstehenden Abstiegskampf Hoffnung geben.

Blau-Weiß nach Cup-Aus: "Können Positives mitnehmen" Foto: © GEPA

Rund 35 Spielminuten herrschte am vergangenen Freitag verkehrte Fußballwelt in Linz.

Im ersten Viertelfinale der heurigen ÖFB-Cup-Saison führte Bundesliga-Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Linz schon mit 2:0 beim LASK, dem Überflieger-Team der Herbst-Saison.

Schlussendlich behielten aber doch die schwarz-weißen Hausherren den längeren Atem und stiegen mit einem 3:2 ins Halbfinale auf (Spielbericht>>>).

Übrig bleibt bei Blau-Weiß Trauer, aber auch der Mut, dass mit solchen Leistungen der Klassenerhalt gelingen wird können. "Wir sind enttäuscht, aber wir können trotzdem viel Positives mitnehmen. Im Vorfeld hat keiner geglaubt, dass wir den LASK so fordern können", hält Neo-BWL-Coach Michael Köllner fest.

Gute Debüts von Dahlqvist und Mantl

Der Bayer übernahm zum Jahreswechsel im blau-weißen Linz und hätte seine Mannschaft beinahe zum ersten Derby-Sieg seit September 2024 geführt.

Das lag vor allem an einem Blitzstart, während dem die Gäste den LASK dank Toren von Neuzugang Isak Dahlqvist und Shon Weissman eiskalt erwischten.

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Michael Köllner ist seit 2026 der neue starke Mann an der blau-weißen Seitenlinie
Foto: ©GEPA

"Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel abgeliefert und uns mit dem 2:0 für unseren Einsatz und unsere Hartnäckigkeit, dem LASK Paroli zu bieten, belohnt", freut sich Köllner über einen aufgegangenen Matchplan.

Nach Seitenwechsel habe sich seine Mannschaft "immer wieder einzelne Fehler erlaubt, bei denen uns Nico Mantl (der neuverpflichtete Torhüter, Anm.) im Spiel gehalten hat", so Köllner. Zudem habe man die wenigen Umschaltmöglichkeiten zu inkonsequent fertiggespielt.

Köllner verspricht: "Das werden wir schon hinbekommen"

Auch wenn es schlussendlich kein Happy End gab, "nehme ich mit raus, dass wir eine Mannschaft wie den LASK, der mit großem Selbstvertrauen in dieses Spiel ging, bis zum Ende fordern haben können", erklärt Köllner.

Nun stehen seiner Mannschaft "15 herausfordernde Liga-Spiele" bevor, in denen es den Abstieg zu verhindern gilt. "Wir haben schon große Schritte gemacht, aber man sieht, es reicht noch nicht ganz. Also müssen wir uns am Trainingsplatz erarbeiten, dass wir mit etwas Zählbarem zum Schlusspfiff rauskommen", gibt der 56-Jährige die Marschrichtung für die kommenden Trainings-Wochen vor.

Woran konkret gearbeitet werden soll? "Wir müssen noch robuster werden, härter spielen und den Gegner in den Duellen mehr fordern, das haben wir heute am Ende ausgelassen", so Köllner.

Er verspricht: "Das werden wir schon hinbekommen, dass das funktioniert."

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