Peter Zulj: "Trainer wollte mich unbedingt"

Peter Zulj: Foto: © GEPA
 

Peter Zulj hat seine eher glücklose Ära bei RSC Anderlecht abgehakt, nun liegt der volle Fokus auf Basaksehir. Bereits im vergangenen Frühjahr spielte der elffache ÖFB-Teamspieler in der türkischen Süper Lig, da noch auf Leihbasis für Göztepe.

Zulj machte mit sechs Scorerpunkten in 16 Liga-Spielen auf sich aufmerksam, der Klub des türkischen Machthabers Recep Tayyip Erdogan eiste den Mittelfeldspieler aus seinem laufenden Vertrag in Belgien los. Eine gewichtige Rolle spielte dabei Basaksehir-Chefcoach Aykut Kocaman.

Der 56-Jährige kennt den 28-Jährigen noch aus seiner Zeit als Fenerbahce-Coach, traf im August 2017 in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League mit dem 19-fachen türkischen Meister auf Sturm Graz. Zulj legte im Rückspiel den Treffer zum 1:1-Endstand vor, wusste auch sonst zu überzeugen.

"Nach dem Match ist der Co-Trainer von Chefcoach Aykut Kocaman auf mich zugekommen, sie wollten mich unbedingt verpflichten. Aber das war kein Thema, ich bin ja erst kurz vorher zu Sturm gewechselt", erzählt Zulj im Gespräch mit der "Krone". Der Rechtsfuß wechselte erst ein Monat zuvor von der SV Ried in die Murstadt.

"Wieder ist sein Co-Trainer gekommen"

Im vergangenen Frühjahr gab es erneut das Aufeinandertreffen zwischen Kocaman und Zulj, damals im Dress von Göztepe. Der Steirer erzielte per Elfmeter das 2:0, Göztepe setzte sich schließlich mit 2:1 gegen Basaksehir durch. Zulj: "Wieder ist sein Co-Trainer gekommen. Er hat gefragt, ob ich mich noch an ihn erinnere."

Im Sommer klappte nun der Wechsel nach Istanbul mit vier Jahren "Verspätung". "Der Trainer wollte mich unbedingt, das war für mich ausschlaggebend“, betont der Mittelfeldspieler, der bei Basaksehir mit Landsmann Ekrem Dag einen Ansprechpartner hat. "Eki hat mir viel geholfen, natürlich plaudern wir auch über Sturm."

Den Grazern drückt er auch weiterhin die Daumen, besuchte seinen Ex-Klub zuletzt im Mai und meint: "Wenn ich eines Tages nach Österreich zurückkehre, dann garantiert nur zu Sturm. Dem Klub hab ich so viel zu verdanken."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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