Barça müht sich gegen Zweitligist zu Copa-Sieg
Die Katalanen tun sich lange Zeit sehr schwer und haben in der Schlussphase sogar noch Glück.
Der FC Barcelona müht sich im Achtelfinale der Copa del Rey zu einem knappen 2:0-Sieg bei Zweitliga-Spitzenreiter Racing Santander.
Die Begegnung startet mit klaren Verhältnissen: Barcelona reißt das Spiel sofort an sich und kommt am Ende auf beeindruckende 74 Prozent Ballbesitz.
Die Hausherren versuchen zwar, Nadelstiche zu setzen, tappen aber immer wieder in die Abseitsfalle – schon in der ersten Spielminute und etliche Male im weiteren Verlauf (18., 26.).
Joan Garcia erlebt im Tor der Gäste zunächst einen ruhigen Abend. Gegenüber wird Jokin Ezkieta früh geprüft (9.), behält aber die Oberhand.
Auch bei einem Abschluss von Marc Bernal, der sein Ziel verfehlt (37.), und einer weiteren Parade kurz vor dem Pausenpfiff (44.) hält der Santander-Schlussmann sein Team im Spiel. Torlos geht es in die Kabinen.
Ferran Torres bricht den Bann
Auch im zweiten Durchgang bleibt das Bild unverändert. Ein Versuch von Marcus Rashford verfehlt kurz nach Wiederanpfiff das Ziel (49.).
Die Erlösung folgt schließlich, als Ferran Torres zur Stelle ist und die längst überfällige Führung erzielt (66.). Flick reagiert daraufhin und bringt mit Raphinha, Pedri und Robert Lewandowski frische Impulse von der Bank, um das Ergebnis zu verwalten.
Santander kommt zwar noch einmal vor das Tor, scheitert aber an Garcia (79.). Bezeichnend für den unglücklichen Auftritt von Lopez' Team sind die insgesamt zehn Abseitsstellungen.
Den Schlusspunkt setzt Lamine Yamal tief in der Nachspielzeit: Nach Vorarbeit von Raphinha trifft er zum 2:0-Endstand (90.+6).