Perez gibt unterschiedliche Versprechen ab
Zidane störte sich an der Verletzungsanfälligkeit Bales. Außerdem sei dieser "taktisch zerstreut" und "individualistisch". Perez, der Bale im Sommer 2013 von den Tottenham Hotspur holte und ihn zum damals teuersten Spieler der Welt machte, stimmte einem Verkauf zu.
Darüberhinaus versicherte Perez seinem Erfolgstrainer den Waliser durch Neymar zu ersetzen.
Nachdem Bale das Finale der Champions League aber mit zwei Toren zu Gunsten Reals entschied, schwenkte der Präsident um.
Plötzlich wollte er von einem Bale-Verkauf nichts mehr wissen. Der 29-jährige Linksfuß beschäftigte sich zu der Zeit selbst mit einem Abschied von Real. Er wollte nicht länger die zweite Geige hinter Superstar Cristiano Ronaldo spielen.
Perez brach daraufhin den "Zidane-Deal" und schloss mit Bale einen neuen ab. Ronaldo sollte Real verlassen, dafür versprach er dem Waliser, dass dieser mit dem fix eingeplanten Neuzugang Neymar das neue Traumduo Reals werden solle.
Zidane wirft beleidigt hin
Als Zidane von dem Abkommen Wind bekam, fühlte er sich von Perez hintergangen. Beleidigt erklärte er am 30. Mai seinen Rücktritt als Real-Coach.
Den Deal mit Bale erfüllte Perez zum Teil. Zwar verließ Superstar Ronaldo Madrid wirklich Richtung Turin, der Wechsel von Neymar hingegen wurde nicht realisiert.
Unter Zidanes-Nachfolger Julen Lopetegui sind die "Königlichen" in die schwerste Krise seit 33 Jahren geschlittert. Seit vier Spielen gab es weder ein Tor noch einen Sieg. Im Umfeld des erfolgsverwöhnten Klubs werden die Rufe nach einer Entlassung des ehemaligen spanischen Nationaltrainers lauter.
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