Suarez-Abgang: Messi schießt erneut gegen Barca

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Der emotionale Abschied von Luis Suarez vom FC Barcelona sorgt wiederum bei Lionel Messi für Emotionen, und zwar keinen guten.

Der Superstar verabschiedet sich in einem emotionalen Post auf Instagram von seinem langjährigen Kollegen und schießt dabei erneut gegen "Barca".

"Du hast es nicht verdient, dass sie dich so hinausschmeißen, wie sie es getan haben. Die Wahrheit ist, dass mich an diesem Punkt nichts mehr überrascht", schreibt der 33-Jährige, dem die Art und Weise der Verabschiedung des Stürmers aus Uruguay missfällt.

In Richtung Suarez meint Messi: "Du hättest es verdient, verabschiedet zu werden als das, was du bist: Einer der wichtigsten Spieler in der Geschichte des Klubs. Und nicht verabschiedet zu werden, wie sie es gemacht haben."

Suarez wird nicht mehr Teil des Neustarts unter Trainer Ronald Koeman sein und wechselt für zwei Jahre zu Liga-Rivale Atletico Madrid.

"Es wird ungewohnt sein, dich in einem anderen Trikot zu sehen und vielmehr gegen dich zu spielen", schreibt Messi.

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Ya me venía haciendo la idea pero hoy entré al vestuario y me cayó la ficha de verdad. Que difícil va a ser no seguir compartiendo el día a día con vos, tanto en las canchas como afuera. Los vamos a extrañar muchísimo. Fueron muchos años, muchos mates, comidas, cenas... Muchas cosas que nunca se van a olvidar, todos los días juntos. Va a ser raro verte con otra camiseta y mucho más enfrentarte. Te merecías que te despidan como lo que sos: uno de los jugadores más importantes de la historia del club, consiguiendo cosas importantes tanto en lo grupal como individualmente. Y no que te echen como lo hicieron. Pero la verdad que a esta altura ya no me sorprende nada. Te deseo todo lo mejor en este nuevo desafío. Te quiero mucho, los quiero mucho. Hasta pronto, amigo.

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Neues Feuer durch Koeman?

Suarez' Aus in Barcelona ist eng mit Neo-Coach und Barca-Legende Koeman verbunden, der dem Stürmer kurz nach seiner Inthronisierung mitgeteilt hatte, nicht mehr mit ihm zu planen.

Generell forderte Koeman von Beginn an sowohl strukturelle als auch sportliche Veränderungen ein und will dem Team nicht zuletzt mit seiner Autorität neues Feuer verleihen. Und so ist nicht nur der Topscorer der Vorsaison bei den Katalanen Geschichte.

Mit Ivan Rakitic, Arturo Vidal, Nelson Semedo und Arthur Melo verließen weitere vier Stammspieler den Verein. Einziger Zugang ist der 30-jährige Miralem Pjanic von Juventus Turin.

Suarez-Debüt am Sonntag fraglich

Ob Suarez am Sonntag im Heimspiel bereits sein Debüt für Atletico gibt, bleibt abzuwarten, auch für die Hauptstädter ist es nach dem Viertelfinalaus in der CL das erste Pflichtspiel seit geraumer Zeit.

Sicher nicht mit dabei ist Trainer Diego Simeone, der sich nach einem positiven Corona-Test noch in Selbstisolation befindet. Titelverteidiger Real Madrid hat nach einem matten Auftakt-0:0 gegen Real Sociedad zuhause gegen Betis Sevilla den ersten Dreier im Visier.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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