Ceballos unter Zidane "vom Himmel in die Hölle"

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Als Dani Ceballos im Sommer 2017 von Betis Sevilla zu Real Madrid wechselte, waren seine Erwartungen groß. Erfüllt wurden diese in seiner ersten Saison bei den "Königlichen" aber nicht.

"Ich kam hierher, nachdem ich eine großartige U21-EM gespielt hatte. Das war ein bisschen wie vom Himmel in die Hölle. Das vergangene Jahr war kein gutes für mich, aber als Fußballer hat es mich reifen lassen", sagt Ceballos bei "Radio Marca".

Der Mittelfeldspieler kam in der Saison 2017/18 in LaLiga nur zwölf Mal zum Einsatz, wurde dabei acht Mal eingewechselt. In der Champions League brachte es der Spanier nur auf vier Einsätze in der Gruppenphase.

Warum er unter Trainer Zinedine Zidane kaum Einsatzzeiten bekam, kann sich Ceballos bis heute nicht erklären. "Das muss er begründen. Weil er es war, der mir keine Chancen gab", sagt Ceballos in Richtung Zidane.

Ceballos: "Das macht etwas kaputt und schmerzt"

"Ich arbeitete hart und versuchte, es ihm schwer zu machen. Aber irgendwann kommt der Moment, wo du siehst, dass es unmöglich ist. (...) Wenn dann die Wochen ins Land ziehen und du dich unwichtig fühlst, wird es noch schwieriger. Es gab einen Moment, als ich die Saison als verloren ansah", schildert Ceballos.

Selbst als Toni Kroos und Luka Modric verletzt waren, vertraute Zidane nicht auf Ceballos, stellte stattdessen das System um. "Das macht etwas kaputt und schmerzt", sagt der 22-Jährige. "Wenn Zidane noch da wäre, hätte ich mit Sicherheit einen Abgang angestrebt, um stärker zurückzukehren."

Unter dem neuen Real-Trainer Julen Lopetegui stand Ceballos in den ersten drei LaLiga-Runden einmal in der Startelf und wurde einmal eingewechselt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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