Die Liga damit umgangen
Mit der Zahlung der festgelegten Ablösesumme ist ein großer Schritt auf dem Weg zum Wechsel Neymars zum französischen Spitzenclub Paris Saint Germain getan. Perfekt ist er allerdings noch nicht.
Zuvor hat die spanische Fußball-Liga erklärt, das Geld aus dem Rekordtransfer wegen Verstoßes gegen das Financial Fairplay nicht annehmen zu wollen. Sie hat Neymars Anwälte abblitzen lassen.
Statt an die Liga wird das Geld nun direkt an den Klub gezahlt. Bei einer einseitigen Vertragskündigung muss der abwanderungswillige Profi die sogenannte Ausstiegsklausel ziehen und den Vertrag dadurch ablösen. Bei Neymars Vertragsverlängerung im vergangenen Jahr war diese auf 222 Millionen Euro festgelegt worden.
Das Geld, um sich selbst freizukaufen, soll der 25-Jährige von den PSG-Eigentümern aus Katar erhalten haben.
Neymar hatte sich bereits am Mittwoch von seinen Teamkollegen beim FC Barcelona verabschiedet. Der brasilianische Nationalspieler war 2013 vom FC Santos zu den Katalanen gewechselt.
Mit dem Transfer würde Neymar zum bisher mit Abstand teuersten Fußballer der Welt avancieren. Bisher hält der Franzose Paul Pogba mit seinem Wechsel von Juventus Turin zu Manchester United für 105 Millionen Euro den Rekord.