Griezmann-Wechsel zu Barca endlich perfekt

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Nach langem Hin und Her ist der Transfer von Antoine Griezmann von Atletico Madrid zum FC Barcelona endlich perfekt!

Das verkünden die Katalanen am Freitagnachmittag. Zwei Monate, nachdem der Franzose seinen Abschied von Atletico bekanntgab, hat Griezmann bei den Katalanen einen Fünfjahres-Vertrag bis 2024 mit einer Ausstiegsklausel in Höhe von 800 Millionen Euro unterschreiben.

Barca blättert für den Stürmer eine Ablöse von 120 Millionen Euro hin.

Zuvor waren die Anwälte des 28-jährigen Offensivspielers am Sitz der spanischen Liga in Madrid eingetroffen, um die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme von 120 Millionen Euro zu hinterlegen.

Griezmann soll beim spanischen Meister noch am Wochenende präsentiert werden und am Montag ins Training einsteigen.

Barcas langer Flirt mit Griezmann

Griezmann wechselte 2014 für 30 Millionen von Real Sociedad zu Atletico. Für die "Rojiblancos" hat der 28-Jährige insgesamt 257 Spiele absolviert, in denen er 133 Tore und 50 Vorlagen erzielte.

Schon 2017 soll Griezmann Thema bei Barca gewesen sein, als Ersatz für den zu PSG abgewanderten Neymar. Der Franzose verlängerte damals jedoch seinen Vertrag bei Atletico, der Kontakt zu Barca riss aber nie ab. Jetzt ist der Wechsel endgültig perfekt.

Wochenlanges Hin und Her um Griezmann

Zuvor hatte es wochenlang Streit um den angestrebten Wechsel Griezmanns gegeben. Zeitweise hatte es auch geheißen, der Angreifer wolle die 120 Millionen Euro selbst zahlen, um wechseln zu können.

Der Franzose hatte vor rund zwei Monaten angekündigt, Atletico nach fünf Jahren verlassen zu wollen - trotz eines Vertrag bis 2023. Am Sonntagabend erschien er nicht zum Training bei den Madrilenen und reiste nicht mit ins Trainingslager in die USA. Madrid hatte bereits mit einer empfindlichen Vertragsstrafe gedroht.

Griezmann als erster Dominostein?

Bei Barcelona verstärkt Griezmann eine Sturmreihe, die mit Lionel Messi und Luis Suarez bereits hochkarätig bestückt ist. Medienberichten zufolge bemüht sich zusätzlich Neymar um eine Rückkehr nach Barcelona. Der Brasilianer hatte Barca 2017 verlassen und sich Paris Saint-Germain angeschlossen. PSG zahlte damals den Rekordpreis von 222 Millionen Euro.

Dem Durchbruch könnte die von Karl-Heinz Rummenigge angekündigte internationale Transferoffensive folgen. "Alles wartet auf diesen einen Dominostein und dann wird noch viel passieren", hatte der Vorstandschef des FC Bayern München gesagt. Als Barcelona-Abgänge gehandelt werden unter anderem die Hochkaräter Ousmane Dembele und Philippe Coutinho. Der Club benötigt Geld, vor allem dann, wenn Neymar tatsächlich noch kommen sollte.

Textquelle: © LAOLA1.at

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