Unfassbar! Ligapartie bei minus 14,9 Grad

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"Es ist uns schwer gefallen zu spielen, wir konnten wegen der Kälte unsere Beine kaum spüren", hatte Rapid-Kapitän Stefan Schwab nach dem 2:1-Sieg in der Europa League vergangenen Donnerstag in Moskau gesagt.

Während bei der Partie der Hütteldorfer das Thermometer "nur" zwölf Grad unter Null angezeigt hat, mussten zwei Teams in Russland nun bei fast minus 15 Grad antreten.

Exakt minus 14,9 Grad hat es bei dem Spiel zwischen Jenissej Krasnojarsk und dem von Ex-Austrianer Raschid Rachimow trainierten Achmat Grosny.

Temperaturgrenze nicht erreicht

"Es war eine Zumutung für Spieler und Zuschauer", schimpft Jenissej-Goalie Dawid Jurtschenko schon in der Halbzeitpause. Auch Rachimow macht sich Sorgen. Er hoffe, dass seine Spieler keine gesundheitlichen Schäden erlitten hätten.

"Mit Fußball hatte das nichts zu tun", sagt er.

Erst ab einer Temperatur von minus 15 Grad kann, laut der russischen Nachrichtenagentur "Tass", eine Absage wegen Frost verlangt werden. Diese Grenze wird in der sibirischen Stadt aber nicht erreicht.

Andere Partie abgesagt

Der Wintereinbruch in Russland wurde bereits erwartet. Der Verband hat im Vorfeld bereits geprüft, ob die Partie in eine Halle verlegt wird. Am Spieltag bestand der Verband jedoch auf eine Austragung im Freien.

Die Partie in Samara zwischen Krylja Sowetow und Orenbug wird hingegen abgesagt und neu terminiert. In der Stadt an der Wolga, in der im Sommer auch WM-Spiele stattgefunden haben, hat es aber sogar minus 17 Grad.

Textquelle: © LAOLA1.at

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