Unfassbar bitter! Steinwender und Hearts verpassen die Sensation
Beinahe schreibt der Underdog aus Edinburgh schottische Sportgeschichte. Doch Celtic jubelt im Meister-Finale spät und krönt sich zum Rekordmeister.
Das gibt es doch nicht!
Beinahe krönt sich ÖFB-Legionär Michael Steinwender mit den Heart of Midlothian zum schottischen Meister. Doch ein Treffer in der Schlussphase bringt die Hearts ins Tal der Tränen und lässt Celtic doch noch jubeln.
Mit einem Vorsprung von nur einem Punkt reisen die Hearts zum großen Finale am 37. Spieltag der schottischen Meisterschaft nach Glasgow. Damit wäre ein Zähler genug für die erste Meisterschaft seit 1960.
Folgerichtig fokussieren sich die die Hearts zunächst im ersten Abschnitt auf eine fokussierte Defensive. Kurz vor dem Seitenwechsel dürfen die Gäste aus Edinburgh sogar über die Führung jubeln.
Hearts jubelt über die Führung, aber Celtic schlägt zurück
Denn Lawrence Shankland köpft aus kurzer Distanz zum 1:0 ein (43.) und schockt damit den Celtic Park. Doch die Heimischen schlagen noch vor dem Pausenpfiff zurück.
Der Belgier Arne Engels verwandelt einen Handelfmeter mit einem platzierten Strafstoß zum 1:1-Ausgleich (45+4). Daraufhin können die Hearts eine Drangphase über weite Strecken verhindern, doch in der Schlussphase wird Celtic wieder offensivstärker.
Celtic lässt den Meistertraum doch noch platzen
Schließlich ebnet der Japaner Daizen Maeda den "Bhoys" in Green mit einem Schuss ins rechte Eck den Weg zum Meistertitel (87.).
Natürlich versuchen die Hearts in der Schlussphase noch für den entscheidenden Ausgleich zu sorgen. Allerdings trifft der Waliser Callum Osmand zum 3:1-Endstand (90+8.).
Damit jubelt Celtic über die 56. Meisterschaft und ist nun alleiniger Rekordmeister. Die Hearts belohnen sich indes für eine überragende Saison nicht mit dem Meistertitel.