Zulj: "Will auch bei Anderlecht der Beste werden"

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Peter Zulj ist beim RSC Anderlecht angekommen.

Der Neuzugang vom SK Sturm sah das erste Spiel seines neuen Teams am Wochenende - ein 0:1 in Gent - aber noch von der Tribüne aus.

"Mein letztes Spiel war im Dezember, also konnte ich jetzt noch nicht dabei sein. Ich arbeite jeden Tag hart mit dem Fitness-Coach nach dem Training. Ich gebe mein Bestes und hoffe, dass ich in den nächsten ein, zwei Wochen bei hundert Prozent bin", sagt der ÖFB-Teamspieler bei seiner Präsentation am Dienstag.

Infos von einem Ex-Kollegen beim WAC

Beinahe hätte Zulj nicht bei Anderlecht, sondern bei Empoli unterschrieben. Was seine Meinung geändert hat?

"Ich bin mit meinem Vater und meinem Management hierher gekommen und habe mir das Trainingszentrum angesehen. Das war sehr beeindruckend. Ich habe mich dann mit dem Präsidenten und den Sportdirektor unterhalten und dann zu meinem Vater gesagt, dass Anderlecht mein nächster Schritt ist. Hier kann ich international spielen und Trophäen gewinnen", sagt Zulj.

Infos über den Klub hat er sich von seinem ehemaligen WAC-Teamkollegen Nemanja Rnic geholt, der zwischen 2008 und 2011 für Anderlecht spielte. "Er hat mir gesagt, dass er eine großartige Zeit hier gehabt hat. Es war alles sehr positiv, was er mir erzählen konnte."

"Will auch hier der Beste werden"

In Belgien traf Zulj auch einen Mitstreiter aus früheren Tagen im Nachwuchs des FC Red Bull Salzburg: Stürmer Ivan Santini. "Ich war in der U15 und er damals im zweiten Team. Wir haben aber im selben Haus gewohnt. Als ich hier angekommen bin, ist er gleich zu mir gekommen und hat mich gefragt, ob ich mich noch an die Zeit von damals erinnern kann. Das hat mich gefreut."

Angesprochen auf sein Auszeichnung zum Spieler des Jahres der abgelaufenen Bundesliga-Saison kann Zulj nur nicken. "Ja, ich glaube auch selbst, dass ich der beste Spieler war. Ich habe an jedem Wochenende meine Qualitäten gezeigt. Ich werde mein Bestes geben, das auch hier zu schaffen."

Bei Sturm trug Zulj die Rückennummer 17, bei Anderlecht hat er sich für die 27 entschieden. Eine Nummer, die davor mit Marcin Wasilweski und Vincent Kompany zwei besondere Spieler in der jüngeren Geschichte des Klubs trugen.

Bei der Wahl der Nummer haben diese beiden Spieler aber keine Rolle gespielt. "Ich habe die Nummer 27 gewählt, weil ich sie schon hatte, als ich jünger war. Und ich habe auf die Liste geschaut, und sie war noch frei."

Der Druck beim Traditionsteam aus Belgien ist derzeit groß. Aktuell liegt Anderlecht nur auf Platz fünf der Tabelle und hat lediglich einen Punkt Vorsprung auf die Nicht-Playoff-Plätze. Kommenden Sonntag trifft das Team auf Nachzügler Eupen - vielleicht auch schon mit Peter Zulj.


Textquelle: © LAOLA1.at

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