Südkorea-Legionär Mujakic erzielt historisches Tor

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Vielversprechender Start für Armin Mujakic in sein Südkorea-Abenteuer.

Am zweiten Spieltag der K League 2 erzielte der ÖFB-Legionär am vergangenen Wochenende sein erstes Saison-Tor für seinen neuen Arbeitgeber Chungnam Asan.

"Das Gefühl ist fantastisch. Ich habe es bei meinen früheren Stationen eigentlich immer verpasst, in den ersten Spielen zu treffen und mich somit in der ersten Elf festzusetzen. Umso glücklicher bin ich, dass es dieses Mal sehr früh gelungen ist", jubelt der 25-Jährige auf LAOLA1-Nachfrage.

Der Rapidler durchlief die Jugend der Hütteldorfer, folgte im Sommer 2018 seinem Ex-Coach Damir Canadi nach Griechenland zu Atromitos und landete via Abstecher nach Belgien zu Lommel in der Winterpause in Südkorea (LAOLA1-Interview über das Leben als Weltenbummler).

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VIDEO - Armin Mujakic über sein Südkorea-Abenteuer:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Erstes Tor der Vereinsgeschichte

Mujakic gelang beim 2:2 auswärts bei Daejeon Hana Citizen in Minute 14 der Treffer zur 1:0-Führung der Gäste. Netter Nebeneffekt: Es war ein historisches Tor für Chungnam Asan.

"Da der Verein erst seit diesem Jahr eigenständig ist, war es das erste Tor der Klubgeschichte. Das ist mir auch erst im Nachhinein bewusst geworden", meint Mujakic.

Zum Liga-Auftakt hatte es eine 0:1-Heimniederlage gegen den FC Bucheon gesetzt.

Mujakic Teil einer Netflix-Doku

Mit dem Tor schrieb der Wiener also ein Stück Klubgeschichte. Vor dem Saison-Start gab es eine Geschichte über ihn zu sehen. Und zwar auf Netflix.

"Während der Corona-Zeit hat Netflix Korea Philip Hellqvist und mich zwei Episoden lang begleitet. Das war eine interessante Ablenkung."

"Während der Corona-Zeit hat Netflix Korea Philip Hellqvist und mich zwei Episoden lang begleitet, wie unsere Tage aussehen - vom Training bis zur Freizeit. Das war eine interessante Ablenkung während der Corona-Pause", erzählt Mujakic und bedauert, dass dieser Inhalt des Streaming-Diensts nur in Korea und nicht in seiner Heimat zu konsumieren ist.

Bei Hellqvist handelt es sich übrigens um jenen schwedischen Stürmer, der in der Bundesliga für den SC Wiener Neustadt und den Wolfsberger AC aktiv war.

Während in den österreichischen Topligen die Vorbereitung auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs auf Hochtouren läuft, haben Mujakic und Hellqvist diese Phase bereits hinter sich.

Das Kribbeln vor dem Restart

"Die Mannschaft und ich haben das Kribbeln wieder gespürt, wenn man weiß, dass die Ernsthaftigkeit zurückkehrt", beschreibt Mujakic die Phase der Vorfreude auf den Restart.

In der Zehnerliga wurden neun Runden, also die komplette erste Hinrunde, gestrichen. Die Saison wird nun an 27 Spieltagen ausgetragen. Aber Hauptsache es wird wieder gespielt:

"An und für sich waren alle glücklich und haben sich richtig auf die Liga gefreut", meint Mujakic und verweist darauf, dass die Hygienevorschriften "sehr ernst genommen" werden.

Mit kleiner Einschränkung: "Sicher kommen auch Fehler vor, dass die Spieler sich beim Jubeln dann doch umarmen, aber das wird hier nicht sanktioniert."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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