Sieg gegen Parma - Inter krönt sich zum 21. Mal zum Meister
Drei Spiele vor Schluss krönen sich die "Nerazzurri" zum Titelgewinner. Es ist der 21. Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Inter Mailand feiert am 35. Spieltag der Serie A einen ungefährdeten 2:0-Sieg gegen Parma Calcio. Durch diesen Heimerfolg krönen sich die überlegenen "Nerazzurri" vorzeitig zum Meister und feiern ausgiebig den 21. italienischen Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Thuram lässt Inter jubeln
Von der ersten Minute an entwickelt sich vor den über 80.000 potenziellen Zuschauerplätzen im Giuseppe Meazza ein eindeutiges Bild. Chivus Elf übernimmt mit 58 Prozent Ballbesitz sofort das Zepter und drückt Parma tief in die eigene Hälfte. Obwohl sich Mailand eine Vielzahl an Chancen erarbeitet, offenbaren die Hausherren anfangs noch leichte Ladehemmungen im Abschluss.
Erst tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte bricht der Bann: Piotr Zielinski liefert ein perfektes Zuspiel, das Thuram kompromisslos zum verdienten 1:0-Pausenstand verwertet. Cuestas Truppe aus der Emilia-Romagna bleibt hingegen blass und findet in der Offensive praktisch nicht statt.
Chivu mit Goldhändchen
Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich wenig an der einseitigen Statik der äußerst fairen Partie. Schiedsrichter Kevin Bonacina muss im gesamten Spielverlauf nur einmal den gelben Karton zücken – ausgerechnet für Inters Assistgeber Zielinski. Um die knappe Führung endlich in trockene Tücher zu bringen, beweist der Inter-Coach Mitte der zweiten Halbzeit absolutes Fingerspitzengefühl.
Er nimmt den Torschützen Thuram sowie den vorbelasteten Zielinski vom Feld und bringt mit Lautaro Martinez und Henrikh Mkhitaryan frische Offensivkräfte. Dieser Schachzug zahlt sich nur wenige Minuten später aus: Martinez bedient Mkhitaryan punktgenau, der den Ball eiskalt zum 2:0-Endstand in die Maschen jagt.
21. Meistertitel fixiert
Ein Blick auf die nackten Zahlen unterstreicht die Mailänder Machtdemonstration: elf zu zwei Torschüsse, fünf zu null Schüsse auf das Tor und acht zu drei Eckbälle untermauern den dominanten Auftritt. Während Parma Calcio im gesamten Spiel keinen einzigen Schuss auf den Kasten von Yann Sommer bringt und nach dieser offensiven Nullnummer im Saisonfinale die Alarmglocken schrillen dürften, herrscht in Mailand grenzenloser Jubel.
Inter zementiert mit dem verdienten Dreier massives Selbstvertrauen für die verbleibenden drei Saisonspiele und geht als frischgebackener 21-facher italienischer Meister in den Endspurt.