Reina wegen Mafia-Kontakt vor Sportgericht

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Napoli-Goalie Pepe Reina gerät wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Mafia ins Visier der Behörden und wird sich vor dem Sportgericht des italienischen Fußballverbandes verantworten müssen.

Die Anklage werfe dem Spanier sowie den Ex-Profis Paulo Cannavaro und Salvatore Aronica vor, regelmäßig mit Mitgliedern eines Mafia-Clans der Camorra Kontakt gehabt zu haben. Dies resultiere aus Ermittlungen der Anti-Mafia-Direktion.

Reina steht in Spaniens WM-Kader und vor einem Wechsel vom SSC Napoli zum AC Milan.

Mit den drei Profis müssen sich auch ihre ehemaligen Vereine Napoli, Sassuolo Calcio und US Palermo verantworten.

Reina wird vorgeworfen, mit drei Mafiosi regelmäßig Kontakt gehabt zu haben. Die vier sollen gemeinsam ihren Urlaub verbracht und Gefälligkeiten ausgetauscht haben. So soll Reina den Männern unter anderem Zutritt zu exklusiven Bereichen des Stadions San Paolo in Neapel verschafft haben.


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