Neymar von brasilianischer Polizei befragt

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Superstar Neymar folgte der Aufforderung der brasilianischen Behörden und tätigte am Donnerstag eine Aussage im Zuge der Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn.

Grund der Befragung in einem Polizeirevier in Rio de Janeiro war der Chat-Verlauf mit seinem mutmaßlichen Opfer Najila Trindade Mendes de Souza, den der PSG-Profi zu seiner Entlastung auf Instagram postete. Dieser enthielt auch intime Fotos des Models.

Die Verbreitung solcher Fotos ohne Einwilligung ist in Brasilien eine Straftat und kann mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

Anwältin zuversichtlich

Neymar, der sich am Mittwoch bei einem Freundschaftsspiel Brasiliens gegen Katar eine Fußverletzung zugezogen hatte, erschien im Rollstuhl und wurde beim Gehen gestützt. Die Befragung dauerte rund eine Stunde.

Anschließend bedankte Neymar sich für Unterstützungsbekundungen. Fragen wartender Journalisten beantwortete er nicht. Seine Anwältin sagte aber: "Wir sind vollkommen überzeugt, dass wir die Unschuld meines Mandanten beweisen werden."

Die junge Frau wirft Neymar vor, sie Mitte Mai in Paris in betrunkenem Zustand und "mit Anwendung von Gewalt" zum Sex gezwungen zu haben. Ihre Vorwürfe bekräftigte sie in einem am Mittwoch ausgestrahlten Fernsehinterview.

Neymar weist die Vorwürfe zurück. Sein Sponsor Nike äußerte sich am Donnerstag in einem Statement, "sehr besorgt" über die Anschuldigungen zu sein. Brasiliens Teamchef Tite erklärte Montag, in der Angelegenheit kein Urteil fällen zu wollen.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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