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Irre Schlussphase: PSG gewinnt Supercup im Elfmeterschießen

Paris Saint-Germain hat sich in einem irren Spiel gegen Olympique Marseille den französischen Supercup gesichert.

Irre Schlussphase: PSG gewinnt Supercup im Elfmeterschießen Foto: © GETTY

Paris Saint-Germain ist französischer Supercup-Sieger.

Im Jaber Al-Ahmad International Stadium (Kuwait) holt sich der Ligue-1-Meister zum vierten Mal in Folge die Trophée des Champions (mit 14 Triumphen Rekordsieger).

Dabei geht PSG bereits früh in Führung: Ein Fehlpass von Emerson in der Vorwärtsbewegung landet bei Vitinha, der Ousmane Dembele bedient. Der 28-Jährige nimmt den Ball direkt und trifft zur Führung (13.).

OM ist zu dem Zeitpunkt das etwas bessere Team und erarbeitet sich auch in der Folge die besseren Chancen - Emerson (34.) und Timothy Weah (40.) vergeben jedoch ihre guten Möglichkeiten.

Irre Schlussphase: PSG mit spätem Ausgleich und besseren Nerven

Auch in Halbzeit zwei zeigt sich PSG-Keeper Lucas Chevalier mit einer Doppelabwehr weiterhin unüberwindbar (56.), gerade als der Champions-League-Sieger wieder besser in die Partie kommt, schlagt Marseille zu: Pierre-Emerick Aubameyang schickt Mason Greenwood, der von Chevalier im Strafraum gelegt wird. Der Gefoulte geht selbst zum Punkt und trifft zum Ausgleich (76.).

In der Schlussphase geht es dann richtig zur Sache: Erst bringt Willian Pacho den französischen Vizemeister per Eigentor in Führung (87.), Goncalo Ramos gelingt spät in der Nachspielzeit aber noch das Tor zum 2:2 (90.+5).

Wie bereits im UEFA Supercup gegen Tottenham behält PSG anschließend im Elfmeterschießen aber die Nerven: Während auf Seiten der Pariser alle vier Schützen treffen, scheitern Matt O'Riley und Hamed Traore an Chevalier. Einzig Amir Murillo verwertet vom Punkt.

Für Rekordsieger Paris ist es der 14. Triumph im Supercup.

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