Hasenhüttl: "In England hat ein Trainer mehr Ruhe"

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Österreichs Trainer-Legionär Ralph Hasenhüttl ist der Meinung, dass Coaches in Deutschland mehr unter Druck stehen als in England, wo er seit Dezember 2018 den Premier-League-Verein FC Southampton betreut.

"Das ist eine ungesunde Entwicklung. Man ist schnell bereit, den Trainer auszutauschen", erklärt der Steirer im "Kicker" und vergleicht:

"In England hat ein Trainer mehr Ruhe zum Arbeiten - und ein anderes Standing."

Mehr von Medien abgeschottet

Laut Hasenhüttl hat das zu einem Teil damit zu tun, dass sich englische Klubs mehr von Medien und Fans abschotten würden.

"Ich muss nicht jeden Tag den Medien erklären, warum ich jemanden nicht aufgestellt oder auf Dreierkette umgestellt habe."

Außerdem ist der Coach in England gleichzeitig Manager "und damit auch für die Kaderplanung zuständig. Das erhöht deine Verantwortung und die Arbeitsintensität, aber auch die Wertschätzung, wenn es gut läuft".

In einer ausführlichen Geschichte in der aktuellen Ausgabe vom Montag beleuchtet der "Kicker" die Situation der Trainer in Deutschland. Auch in Österreich ist zuletzt eine Diskussion über die Schnelllebigkeit in der Branche in Gang gekommen. Seit Beginn der Vorsaison hat es in der heimischen Bundesliga über ein Dutzend Trainerwechsel gegeben. Nur zwei der zwölf Klubs, der TSV Hartberg und Aufsteiger WSG Wattens, setzen auf denselben Trainer wie vor einem Jahr.

Textquelle: © APA

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