Liverpool benötigt Sieg gegen Tottenham

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Der Fernkampf um den Premier-League-Titel zwischen dem FC Liverpool und Manchester City geht langsam aber sicher in die heiße Phase.

Die "Reds" erwartet dabei am Sonntag (ab 17:30 im LIVE-Ticker und auf DAZN) in der 32. Runde ein richtiger Härtetest. Zuhause empfängt das Team von Jürgen Klopp mit den Tottenham Hotspur den ersten Verfolger der beiden Titel-Favoriten. Bevor diese zwei Top-Teams jedoch aufeinandertreffen, kann ManCity bereits am Samstag mit einem Sieg gegen Fulham (ab 13:30 Uhr im LIVE-Ticker und auf DAZN) den Druck auf Liverpool erhöhen.

Auch, weil die beiden direkten Duelle bereits absolviert sind, gilt es daher für Klopp und Co. umso mehr darum, gegen "große" Gegner zu gewinnen.

ManCity liegt bei einem Spiel weniger derzeit zwei Punkte zurück. Liverpools Starverteidiger Virgil van Dijk will sich davon nicht nervös machen lassen. "Es wäre die ultimative Sache, mit Liverpool etwas zu gewinnen - und wir haben noch alle Chancen", betonte der 27-Jährige.

Königstransfer van Dijk

Van Dijk war Anfang 2018 für 75 Millionen Pfund (damals rund 85 Mio. Euro) von Southampton nach Liverpool gewechselt. Das Investment scheint sich für den 18-fachen englischen Meister ausgezahlt zu haben. Der Kapitän des niederländischen Nationalteams gilt ob seiner starken Leistungen als Anwärter auf den Titel als Englands "Spieler der Saison".

"Es geht nicht um einen Spieler", betonte van Dijk. "Das ändert aber nichts daran, dass ich mich im Moment ziemlich gut fühle." Der teuerste Verteidiger der Welt freut sich auf den Saison-Endspurt. "Man hofft, dass man in dieser Position ist - im Kampf um den Premier-League-Titel und nach dem Finale im Vorjahr auch in der Champions League so weit zu sein, wie wir sind."

Im Viertelfinale der Königsklasse bekommt es Liverpool Mitte April mit dem FC Porto zu tun, Tottenham trifft in einem rein englischen Duell auf Manchester City. Tottenhams Kapitän nimmt die anstehenden Aufgaben als Mitglied des Britischen Empire (MBE) in Angriff. Harry Kane erhielt den Orden am Donnerstag, nachdem er England im Sommer in Russland ins WM-Halbfinale geführt hatte.

Manchester United empfängt im ersten Spiel nach der Bestellung von Ole Gunnar Solskjaer zum permanenten Cheftrainer am Samstag (16.00 Uhr) Watford, den Club von ÖFB-Verteidiger Sebastian Prödl.

Southampton hofft im Gastspiel in Brighton auf weiteren Punktezuwachs im Kampf um den Klassenerhalt. Derzeit liegen die "Saints" als 16. zwei Punkte über dem Strich. "Es sind die letzten acht Spiele, und wir wissen, wie wichtig sie sind", versicherte Trainer Ralph Hasenhüttl. Der Steirer blieb trotz nur eines Zählers aus den jüngsten drei Partien in der Fremde zuversichtlich: "Wir haben gezeigt, dass wir auch Auswärtsspiele gewinnen können."


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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