Nantes will erste Sala-Ablöse kassieren

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Noch ist das Kleinflugzeug, mit dem Emiliano Sala und Pilot David Ibbotson verunglückten, nicht geborgen. Hinter den Kulissen spielt sich nach der Tragödie aber bereits das Business wieder ab.

Der Ex-Verein des argentinischen Stürmers, der FC Nantes, pocht nun auf die Bezahlung der ersten Ablöse-Teilsumme für den 28-Jährigen von Cardiff City. Die vereinbarten 15 Millionen Pfund sollten in drei Teilbeträgen über drei Jahre abbezahlt werden, die erste Rate sei bereits fällig.

Laut Informationen von "Sky Sports UK" hätte Nantes bereits Ende der vergangenen Woche ein entsprechendes anwaltliches Schreiben an die Waliser gerichtet.

In Cardiff zeige man sich über die Forderungen und das Vorgehen von Nantes "überrascht und enttäuscht". Zuvor erklärte man bereits, sämtlichen vereinbarten finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu wollen, allerdings erst die komplette Aufklärung des Unglücks und seiner Umstände abwarten zu wollen.

So eröffnen sich für den Premier-League-Verein einige Fragen, etwa wem das Kleinflugzeug gehörte und warum Sala auf diesem Weg nach Cardiff reisen wollte, obwohl ihm ein Linienflug angeboten wurde. Auch, ob Sala zum Zeitpunkt seines Verschwindens bereits als Cardiff-Spieler bei der Premier League gemeldet war, gehöre aus Versicherungsgründen geklärt.

Nantes soll mit rechtlichen Schritten drohen, würden die ersten fünf Millionen Pfund nicht innerhalb einer zehntägigen Frist beim Ligue-1-Klub eintrudeln.


Textquelle: © LAOLA1.at

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