Bachmann weckt Interessen aus der Premier League

Bachmann weckt Interessen aus der Premier League Foto: © getty
 

Daniel Bachmann schwimmt auf der Erfolgswelle.

Der ÖFB-Legionär behielt beim 2:0-Erfolg über den FC Reading (Spielbericht >>>) zum bereits elften Mal in 19 Liga-Spielen eine weiße Weste. Damit blieb Bachmann bisher in 57,9 Prozent aller Spiele ohne Gegentor, konnte damit in der Statistik PSGs Keylor Navas und ManCitys Ederson übertrumpfen und ist unter allen Torhütern in Europas Topligen die Nummer vier.

Seine beeindruckende Bilanz (10 Gegentore, darunter 2 Eigentore von Watford-Verteidigern in 19 Spielen, inklusive FA-Cup vier von fünf Elfmetern gehalten) hat auch das Interesse eines wahrscheinlich zukünftigen Konkurrenten aus der Premier League geweckt.

Es verdichten sich Gerüchte, dass Landsmann und Southampton-Trainer Ralph Hasenhüttl ein Auge auf den 26-Jährigen wirft. Bei den "Saints" agiert Fraser Forster als Stammtorhüter, der Engländer befindet sich mit 33 Jahren jedoch im fortgeschrittenen Alter. Daher soll sich der Grazer mit einer Verpflichtung Bachmanns befassen.

Dessen Vertrag läuft jedoch erst 2024 aus, Watford würde wohl viel Geld für die aufstrebende Nummer eins verlangen.

"Jedes Spiel ist wie ein Boxkampf"

Der ÖFB-Goalie denkt über Transfergerüchte nicht nach und legt den vollen Fokus auf die finale Phase der Championship. Dort steht Watford derzeit auf Platz zwei und weist auf die schärfsten Verfolger Swansea City und Brentford 12 bzw. 13 Punkte Vorsprung auf, hat aber zwei Spiele mehr absolviert. Außerdem stehen am vorletzten sowie letzten Spieltag die direkten Duelle noch an - zuerst in Brentford, dann zuhause gegen Swansea.

"Es schaut für uns immer besser aus, aber wir müssen damit rechnen, dass Brentford und Swansea nicht locker lassen. Jetzt konzentrieren wir uns ausschließlich auf das nächste Spiel gegen Luton – spekulieren hilft uns nicht weiter", betont Bachmann.

"Wenn wir unseren Vorsprung bis zu den direkten Duellen mit Swansea und Brentford in den zwei letzten Runden halten können, dann stehen wir in der Premier League“, weiß der Torhüter.

Daher erwartet er ab jetzt keine lockeren Siege mehr, "jedes Spiel ist wie ein Boxkampf." Aber er zeigt sich auch stolz, über seine Leistungen: "Es freut mich natürlich, dass ich mit meinen Leistungen einen Teil für unseren großen Traum beitragen kann. Reading war ein ganz schwerer Brocken, aber es ist perfekt für mich gelaufen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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