Im Elferschießen! Freiburg zieht ins DFB-Pokal-Halbfinale ein
Über 90 Minuten sowie Verlängerung findet sich im Duell zwischen Zweit- und Erstligist kein Sieger. Im Elferschießen bleibt der Bundesligist cool.
Der SC Freiburg steht im Halbfinale des DFB-Pokals!
Der deutsche Bundesligist schlägt Zweitligist Hertha BSC im Elferschießen mit 5:4. Die reguläre Spielzeit endet torlos, die Verlängerung dank Treffer von Suzuki (96.) und Reese (104.) 1:1.
Spannende Verlängerung
Über 90 Minuten findet sich trotz guter Chancen auf beiden Seiten kein Sieger.
In der Verlängerung fallen dann aber gleich zwei Tore: Zunächst zeigt sich die Herthaner Verteidigung fehleranfällig, Gechter legt die Kugel für Suzuki auf, der Keeper Ernst umkurvt und die Gäste mit 1:0 in Führung bringt (96.).
Doch BSC-Kapitän Reese sorgt für den umjubelten Ausgleich. Die Hertha erzwingt einen Freiburger Fehlpass, Seguin passt zu seinem Kapitän, der aus gut 25 Meter traumhaft in das linke Kreuzeck vollendet (104.).
Freiburg behält die Nerven
In der zweiten Halbzeit der Verlängerung hat Cuisance sogar den Lucky-Punch auf dem Fuß, vergibt diese Chance aber (109.) - es kommt zum Elfmeterschießen.
Im Elfmeterschießen treffen die ersten beiden Schützen jedes Teams, ehe Schütze Nummer drei der Hertha, Cuisance, sowie Schütze Nummer vier der Freiburger, Manzambi, verschießen.
Als fünfter Schütze vergibt auch Klemens auf Seiten der Herthaner, was den Freiburgern die Sieg einbringt.
Damit stehen mit Freiburg, Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart drei Halbfinalisten fest. Der vierte wird am Mittwoch zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig ermittelt.