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Nach Bayern-Pleite: Leipzig-Coach mit scharfer Schiri-Kritik

Der Übungsleiter der Sachsen kritisiert den Unparteiischen. Auch einen Handschlag habe dieser verweigert.

Nach Bayern-Pleite: Leipzig-Coach mit scharfer Schiri-Kritik Foto: © GEPA

Am Mittwochabend platzte für RB Leipzig der Traum vom DFB-Pokal. Im Viertelfinale gab es eine 0:2-Auswärtspleite gegen den FC Bayern München (Spielbericht >>>).

Der Frust des Leipziger Cheftrainers Ole Werner nach dem Spiel war groß. Vor allem ein Foul in Strafraumnähe sorgte für Diskussionen. Bayerns Josip Stanisic brachte Antonio Nusa zu Fall. Nachdem Schiedsrichter Daniel Siebert die Situation weiterlaufen gelassen hatte, wurde die Situation vom VAR gecheckt.

"Ich bin zum Schiri hin, danach hat er gesagt, dass ihm durchgesagt wurde, dass es kein Foul ist und außerhalb war."

"Außerhalb gebe ich ihm, aber wenn das kein Foul ist…", kommentiert Kapitän David Raum bei "Sky".

Harte Kritik von Werner

Cheftrainer Ole Werner sieht es auf der Pressekonferenz nach dem Spiel ähnlich. "Als allererstes ist es für mich Wahnsinn, dass er gar keinen Tatort gesehen hat. Es ist ein klares Foul. Wenn es kein Elfmeter sein sollte, dann ist es zumindest ein Freistoß, der auch bei unseren Schützen zumindest mal eine 50-prozentige Torchance ist", so Werner.

Der Cheftrainer sieht "insgesamt heute in entscheidenden Situationen keine gute Leistung vom Schiedsrichter".

"Wenn man das zu viert nicht als Foul sehen kann, dann ist das auch kein Viertelfinal-Niveau, tut mir leid", wird Werner deutlich.

Wurde Leipzig-Coach der Handschlag verweigert?

Auch eine Szene nach dem Spiel gefällt dem Coach nicht. Schiedsrichter Siebert habe "mein Angebot des Handschlags komplett ignoriert. Ich weiß nicht, was ich ihm getan habe".

Wobei Werner einlenkt: "Aber vielleicht hat er es auch nicht mitbekommen, weil er mit anderen Leuten im Gespräch war. Aber auf jeden Fall hatten wir Blickkontakt und er hat es vorgezogen, mir heute nicht die Hand zu geben, warum auch immer."

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