Nach Verläng.
2:1
0:1 , 1:0 , 1:0
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"Eine Frechheit!" - Freiburg tobt nach Pokal-Aus

Eine Entscheidung des Schiedsrichters können die Freiburger so etwas von gar nicht nachvollziehen, selbst beim Gegner gab es Schiri-Kritik.

"Eine Frechheit!" - Freiburg tobt nach Pokal-Aus Foto: © GETTY

Nach einer 1:2-Pleite nach Verlängerung verpasst der SC Freiburg in Stuttgart den Einzug ins Finale des DFB-Pokals.

Besonders verärgert zeigen sich die Gäste nach dem Spiel über Schiedsrichter Tobias Welz. In der ersten Minute der Verlängerung erzielt Lucas Höler das vermeintliche 2:1, der Unparteiische pfeift aber in die Aktion hinein einen leichten Schubser gegen Jeff Chabot.

Freiburger toben

Eine Intervention mit dem VAR war damit nicht mehr möglich. "Wir schießen ein reguläres Tor. Entschuldigung, das ist kein Foul. Das ist einfach hart und tut weh", hadert Freiburg-Coach Julian Schuster nach dem Spiel beim "ARD" über die Entscheidung.

"Es kann mir auch keiner erzählen, dass wenn er es durchlaufen lässt, es der VAR wegnimmt. Deswegen großes Unverständnis", schimpft auch Maximilian Eggestein.

Torschütze Höler wird noch deutlicher: "Ich hab's nicht verstanden, keiner von uns hat das verstanden. Das ist kein Foulspiel, das ist eine Frechheit. Er hat mir auf dem Platz noch gesagt, dass es eine glasklare Entscheidung ist."

Undav kritisiert Schiri

Auch beim Gegner war man wenig begeistert über den Schiedsrichter. VfB-Stürmer Deniz Undav macht in der Mixed-Zone klar: "Er hat das Spiel heute nicht richtig gut kontrollieren können. Er hat zu viele Gelbe Karten gegeben. Am Anfang vor allem irgendwelche Fouls gepfiffen, die keine Fouls waren. Man kann auch nicht mit ihm reden."

Der Deutsche hat mit ihm keine guten Erfahrungen: "Ich mag den eh nicht. Wir hatten schon mal ein Problem."

Im Gegensatz zu Philipp Lienhart und Co darf der Titelverteidiger zum Finale nach München. Dort wartet mit dem FC Bayern München ein echter Brocken.

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