Bundesliga-Topspiel: Alles spricht für Bayern

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Vor dem Topspiel in der deutschen Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr, live im LAOLA1-Ticker) spricht ein Blick auf die Statistik eine eindeutige Sprache zugunsten der Bayern. Der BVB konnte keinen Punkt aus den vergangenen fünf Bundesligaspielen in München holen.

Für Sportdirektor Michael Zorc eine "Horrorbilanz", der er eine klare Ansage folgen lässt: "Wir müssen Männerfußball spielen, wir müssen Kerle sein." Mit einem Sieg würden die Münchner den BVB in der Tabelle wieder überholen.

Immer noch kein Nachfolger für Hansi Flick

Für Interimstrainer Hansi Flick, der gegen Dortmund das letzte Mal als Coach an der Seitenlinie stehen soll, ist noch kein Nachfolger in Sicht, Gekonnt blockte er alle Fragen nach seiner Zukunft bei den Bayern ab. "Das Spiel gegen Dortmund ist die Ziellinie. Da wollen wir durchgehen mit einem Sieg. Das ist das, was mich antreibt. Ein Spiel, auf das sich ganz Deutschland freut", sagte er. Die Zukunft interessiere ihn vor dem Spiel nicht: "Der FC Bayern wird seine Entscheidung treffen."

Wie beim 2:0 gegen Olympiakos Piräus im ersten Spiel unter seiner Leitung will Flick auch gegen Dortmund das Augenmerk der gesamten Mannschaft auf die Abwehrarbeit richten. "Es hat uns sehr gut getan, dass wir uns auf die Defensive konzentriert haben", sagte Flick angesichts einer Vielzahl von Gegentoren in den Partien zuvor.

David Alaba rückt in die Innenverteidigung

Vieles spricht dafür, dass der 54-Jährige wieder mit der Elf des Piräus-Spiels beginnt, also ohne Philippe Coutinho und Thiago, möglicherweise wieder mit ÖFB-Teamspieler David Alaba in der Innenverteidigung. Wegen der Sperre von Jerome Boateng kommt der 19-jährige Lukas Mai als "Option für die Defensive" in den Kader. Flick erwartet gegen den BVB ein "Spiel auf hohem Niveau". Beide Titelanwärter stehen unter Druck, um den Anschluss an Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach zu halten.

Marco Rose will mit Gladbach Platz eins verteidigen

Die Elf von Ex-Salzburg-Trainer Marco Rose empfängt erst am Sonntag Werder Bremen und möchte den Platz an der Spitze verteidigen. Selbst bei einer Niederlage von Stefan Lainer und Co. könnte Dortmund aber höchstens punktemäßig mit Gladbach gleichziehen. Für Rose ist drei Tage nach dem Last-Minute-2:1 in der Europa League gegen die AS Roma die große Belastung ein Ritt auf der Rasierklinge: "Wir müssen jetzt auf die Zähne beißen, um unsere Serie in der Bundesliga auszubauen."

Gegen den Trend spielen hingegen Trainer Oliver Glasner und der VfL Wolfsburg: Nach sechs Pflichtpartien ohne Sieg bzw. drei -Niederlagen en suite soll zuhause gegen Bayer Leverkusen die Trendwende her. "Ich bin kein David Copperfield, ich habe keine Zaubertricks in petto", gestand Glasner, der am Donnerstag ein bitteres 1:3 gegen KAA Gent in der Europa League zu verdauen hatte.

Textquelle: © Laola1.at/APA

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