Remis für Querfelds Union: Ex-Stuttgarter sticht als Joker
Nach einer torlosen ersten Hälfte bringt Führich den VfB in Führung. Ein Jokertor bringt den Berlinern allerdings einen Punktgewinn ein.
Der 1. FC Union Berlin bleibt im Jahr 2026 ungeschlagen.
Am 18. Spieltag der deutschen Bundesliga gibt es für die Berliner beim VfB Stuttgart ein 1:1.
ÖFB-Legionär Leopold Querfeld steht 90 Minuten am Feld. Der Innenverteidiger gibt zwei Schüsse ab, bringt 80 Prozent seiner Pässe an und gewinnt drei von sieben Duellen (2/6 in der Luft, 1/1 am Boden). Der eigentliche Union-Kapitän Christopher Trimmel bleibt auf der Bank.
Torlose erste Halbzeit trotz Stuttgarter Dominanz
Vor heimischer Kulisse übernimmt der VfB Stuttgart von Beginn an das Kommando und kontrolliert das Spiel. Die Dominanz auf dem Papier spiegelt sich jedoch lange nicht auf der Anzeigetafel wider.
Die erste Halbzeit ist geprägt von intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld, was sich auch in den Foulstatistiken zeigt – Union Berlin mit elf, Stuttgart mit sechs Fouls. Hochkarätige Chancen bleiben Mangelware, sodass es nach einem torlosen ersten Durchgang in die Kabinen geht.
Führich mit der verdienten Führung, doch ein Joker sticht
Nach dem Seitenwechsel platzt der Knoten bei den Hausherren endlich. Chris Führich erlöst die Stuttgarter Fans mit der verdienten 1:0-Führung. Der VfB scheint auf Kurs Heimsieg, doch die Rechnung wird ohne die Moral von Union Berlin gemacht.
Die Gäste reagieren mit goldenen Händchen bei den Wechseln. Der eingewechselte Jeong Woo-yeong wird zum Helden der "Eisernen" und schlägt nach einem Zuspiel von Stanley Nsoki, der ebenfalls von der Bank kommt, eiskalt zum 1:1-Ausgleich zu.
Plötzlich ist die Partie wieder völlig offen. Der Lucky Punch gelingt beiden aber nicht mehr. Damit steht am Ende ein leistungsgerechtes Remis, was auch die xG-Werte (Stuttgart 2,09, Union 1,92) widerspiegeln.
Stuttgart (33 Pkt.) überholt RB Leipzig (32) und ist neuer Vierter. Union (24) liegt an der achten Stelle.