Big Points im Kampf um Europa: Frankfurt besiegt den SC Freiburg
Joker Chaibi sticht direkt nach seiner Einwechslung. Bahoya legt mit einem Traumtor nach.
Eintracht Frankfurt darf weiterhin vom Europacup träumen.
Mit einem 2:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten SC Freiburg am 24. Spieltag springt die SGE auf Rang sieben der deutschen Bundesliga.
Erster Schock nach wenigen Minuten
Die Partie beginnt für Albert Rieras Mannschaft mit einem Schockmoment, da Torhüter Kaua Santos bereits in der Anfangsphase das Feld verlassen muss und durch Michael Zetterer ersetzt wird (5.).
Unbeeindruckt davon übernimmt Frankfurt rasch das Kommando und kontrolliert das Geschehen mit 60 Prozent Ballbesitz über die gesamte Distanz. Rieras Elf drängt auf die Führung, doch Nathaniel Brown (24.) und Jonathan Burkardt (24.) lassen ihre Möglichkeiten ungenutzt, ehe Mario Götze am gegnerischen Schlussmann scheitert (32.).
Julian Schusters Truppe agiert offensiv zurückhaltend, findet aber kurz vor dem Pausenpfiff die vielleicht beste Gelegenheit des ersten Durchgangs vor: Ein Kopfball von Igor Matanovic klatscht an den Pfosten (45.+2), womit es torlos in die Kabinen geht.
Bahoya macht mit Traumtor den Sack zu
Nach dem Seitenwechsel meldet sich Freiburg zunächst durch einen Versuch von Vincenzo Grifo an (50.), doch jubeln dürfen wenig später die Gastgeber. Nach Vorarbeit von Nnamdi Collins bricht der eingewechselte Fares Chaibi den Bann und stellt auf 1:0 (64.).
In einer nun hitzigeren Phase, die eine Gelbe Karte für Lucas Höler zur Folge hat (66.), bleibt die Eintracht am Drücker. Die Überlegenheit bei den Torschüssen (16:4) münzt schließlich Jean Matteo Bahoya nach Zuspiel von Chaibi in die Vorentscheidung um (81.). Der Franzose überlupft Atubolo mit einem Lupfer in Richtung Kreuzeck sehenswert.
Schusters Team versucht zwar noch durch Wechsel – unter anderem kommen Cyriaque Irie und Derry Lionel Scherhant – zurückzuschlagen, bleibt im Abschluss aber zu harmlos.