Sabitzer ausgepfiffen! "Ist mir nahe gegangen"

Sabitzer ausgepfiffen! Foto: © GEPA
 

Marcel Sabitzer feierte am Samstag sein Pflichtspiel-Debüt für den FC Bayern München.

Ein Tag, der dem ÖFB-Teamspieler wohl noch länger in Erinnerung bleiben wird, ging es doch zu allem Überfluss auch noch gegen Ex-Klub RB Leipzig (Spielbericht >>>).

Man merkte, dass die Wunden der Leipzig-Fans nur wenige Tage nach dem Bekanntwerden des Wechsels ihres ehemaligen Kapitäns nach München noch nicht hundertprozentig verheilt waren - es war hörbar. Immerhin übertönten die RB-Anhänger Sabitzers Einwechslung in der 59. Minute mit Pfiffen.

"Ich wusste, dass es eine spezielle Situation ist. Natürlich ist mir das ein bisschen nahe gegangen", zeigt sich Marcel Sabitzer gegenüber "Sport1" doch etwas geknickt über die Reaktion der Leipzig-Fans.

Er beteuere in Leipzig "eine sehr schöne Zeit erlebt" und sich "immer korrekt" verhalten zu haben. "Deshalb ist es auch ein bisschen enttäuschend, aber so ist es halt, wenn Emotionen im Spiel sind", sagt Sabitzer.

Sabitzer: "Debüt natürlich genossen"

"Ich muss zugeben, dass es etwas komisch war, hier reinzukommen ins Wohnzimmer quasi und das als Gegner. Das war ein eigenartiges Gefühl, aber ich habe mein Debüt als Bayern-Spieler natürlich genossen", erklärt der 27-Jährige.

Doch nicht nur Sabitzer, auch Bayern-Cheftrainer Julian Nagelsmann, der ja ebenfalls aus Leipzig nach München überwanderte, wurde in seiner alten Heimat gnadenlos augepfiffen. "Das ist ein Stück weit normal, Emotionen gehören zum Fußball dazu", nimmt es Nagelsmann gelassen.

Den klaren 4:1-Sieg gegen seinen alten Klub bewertet er folgendermaßen: "Grundsätzlich war‘s gut. Ich habe mich hier immer wohl gefühlt, heute auch. Wir waren vom Unterschied der Tore nicht soviel besser. Ich möchte, dass wir uns immer weiterentwickeln, nicht nur auf Altbewährtes setzen."

Laimer: "Vier Tore tun schon weh"

Leipzig-Cheftrainer Jesse Marsch zeigt sich aufgrund der hohen Niederlage selbstverständlich enttäuscht. "Die Bayern haben heute gezeigt, dass sie eine gute Mannschaft sind. Aber wir haben nicht schlecht gespielt, die Gruppe hat alles gegeben. Wir haben mutig gespielt, mit ein wenig mehr Spielglück kann es anders aussehen", so der US-Amerikaner.

"Vier Tore tun schon weh", sagt Leipzig-Torschütze Konrad Laimer. "Wir müssen besser werden, aber es war sicher nicht alles schlecht", erklärt der zweite ÖFB-Teamspieler im Einsatz.


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