RB Leipzig bei FIFA angezeigt

RB Leipzig bei FIFA angezeigt Foto: © getty
 

Die Länderspielpause hat für RB Leipzig ein Nachspiel.

Der deutsche Bundesligist wird vom französischen Fußballverband FFF bei der FIFA angezeigt, das berichten "L'Equipe" und "Le Parisien". Im Speziellen geht es um die Nicht-Abstellung von Jean-Kevin Augustin, der erst am Tag vor dem Zusammentreffen der französischen U21 wegen "muskulärer Ermüdungserscheinungen" absagte, aber vier Tage später im Leipziger Testspiel auflief.

So wie Konrad Laimer, der dem ÖFB-Team trotz Nominierung absagte.

Bei Laimer hieß es, er sei nach seiner Verletzungspause noch nicht so weit, doch auch er spielte in Leipzigs Testspiel ohne Probleme mit.

Französischer Verband geht gegen Wiederholungstäter vor

Im Fall von Augustin gibt es noch eine Vorgeschichte, denn schon im Mai verweigerte Leipzig ihm und dem Ex-Salzburger Dayot Upamecano die Freigabe für die Teilnahme an den Länderspielen im Juni.

Das Vorgehen beim Wiederholungstäter ließ den französischen Verband nun aktiv werden und beim Disziplinarkomitee der FIFA vorstellig werden.

Der FFF führt als Grund für die Anzeige das FIFA-Reglement bezüglich Status und Transfer von Spielern an, wo es in Artikel 1 in Anhang 1 um die Pflicht von Vereinen zur Abstellung ihrer registrierten Spieler für die Verbandsmannschaften eines Landes geht.

Leipzig sieht darin aber nur eine Regelung für A-Nationalteams und nicht für den Nachwuchsbereich, was die Franzosen aufgrund eines FIFA-Rundschreibens von 2015 anders sehen.

Sowohl Spieler als auch der Verein müssen mit Konsequenzen rechnen und können bis zu einer Sperre führen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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