Offiziell: RB Leipzig trennt sich von Jesse Marsch

Offiziell: RB Leipzig trennt sich von Jesse Marsch Foto: © getty
 

Das Ende der Amtszeit von Jesse Marsch bei RB Leipzig hatte sich nach der 1:2-Pleite bei Union Berlin bereits angedeutet, nun ist es Gewissheit.

Der deutsche Bundesligist gibt am Sonntagvormittag die Trennung vom früheren Coach des FC Red Bull Salzburg bekannt.

Der US-Amerikaner wird nach "einer tiefgehenden Analyse und intensiven Gesprächen" mit sofortiger Wirkung freigestellt. Co-Trainer Achim Beierlorzer wird die Mannschaft auf das kommende Heimspiel gegen Manchester City vorbereiten und bei der wichtigen Partie auf der Bank sitzen.

Eine Nachfolgelösung soll zeitnah präsentiert werden.

"Die Trennung von Jesse Marsch ist uns nicht leichtgefallen, denn ich schätze Jesse als Mensch und Trainer sehr. Es ist schade, dass es in dieser Konstellation nicht wie erhofft geklappt hat und dieser Schritt nun notwendig wurde, weil leider die gewünschte Entwicklung und somit auch die notwendigen Ergebnisse für unsere Saisonziele ausgeblieben sind", so Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Marsch hatte bis zuletzt Hoffnung

Laut Mintzlaff laufe man den eigenen Ansprüchen hinterher und wolle mit dieser Entscheidung einen neuen Impuls setzen: "Unabhängig davon sehe ich aber nun auch unsere Spieler in der Pflicht und erwarte von unserer sportlich durchaus sehr starken Mannschaft, dass sie konstanter als zuletzt ihr Potenzial und ihre Qualität auf dem Platz abruft."

Marsch selbst meint: "Ich bin sehr dankbar, Teil der Red-Bull-Familie zu sein und diese Chance erhalten zu haben! Bis zuletzt hatte ich die Hoffnung, dass wir nach einem unruhigen Start in die Saison und wechselhaften Auftritten als Gruppe zu mehr Geschlossenheit und Stabilität finden und das sprichwörtliche Ruder herumreißen. Leider haben wir das nicht geschafft - nach einem Gespräch mit Oliver Mintzlaff sind wir dann gemeinsam zum Entschluss gekommen, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen."

Der US-Amerikaner weiter: "Ich behalte ausschließlich positive Gedanken in Erinnerung und wünsche dem Verein, der Mannschaft, dem Staff und allen Fans, dass RB Leipzig sehr schnell wieder zu alter Stärke zurückfindet, und bin angesichts der Qualität im Team und im Verein sicher, dass der Club seine Ziele erreichen wird."

Marsch war erst im Sommer 2021 vom FC Red Bull Salzburg nach Leipzig übersiedelt, nachdem er mit den Mozartstädtern zwei Mal das Double erobert hatte.

In Leipzig erreichte er in 14 Liga-Spielen nur 18 Punkte.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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