Köln nach Elfer-Pleite sauer auf Videobeweis

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Fünftes Spiel, fünfte Pleite. Und wie nach dem 0:5 in Dortmund hat Köln auch nach der 0:1-Heimniederlage gegen Frankfurt den Videobeweis im Visier.

In der 22. Minute spielt FC-Goalie Horn zunächst Ball und trifft dann den Fuß von Gacinovic. Martin Petersen zeigt bei seinem Bundesliga-Debüt auf den Punkt, von wo Haller das Siegtor erzielt. Der Video-Schiri widerspricht laut "Bild" nicht, obwohl selbst der Gefoulte kein Elfervergehen sah.

"Ich weiß nicht, wie man zu solchen Entscheidungen kommt", ist FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke sauer.

Schmadtke ohne Verständnis

Umso mehr, weil dies nicht die einzige strittige Elfmeter-Szene bleiben sollte. Nur zehn Minuten später stützt sich Frankfurts Falette auf Bittencourt auf. Diesmal bleibt aber die Pfeife stumm.

"Auf dem Platz habe ich ja noch ein gewisses Verständnis. Aber wenn man die TV-Bilder sieht, fällt es mir schwer", so der frustrierte Schmadtke.

"Ich kann nicht jede Woche den Ober-Schiedsrichter der Nation machen und Dinge kommentieren. Jeder hat es gesehen, im Stadion und im Fernsehen.“

"Wie im falschen Film"

Timo Horn fühlt sich "wie in einem falschen Film. Was hier heute passiert ist, ist einfach unfassbar."

Als Ergebnis bleiben die "Geißböcke" zum ersten Mal in ihrere Vereinsgeschichte nach den ersten fünf Bundesliga-Spieltagen ohne Punkt.

Der Druck auf Trainer Peter Stöger wird damit unweigerlich steigen. Der Österreicher gibt sich dafür beachtlich diplomatisch: "Über den Videobeweis möchte ich heute nicht sprechen. Vielleicht morgen. Heute nicht."

"Für uns heißt es uns auf das Spiel am Sonntag vorzubereiten und unsere Fehler abzustellen", spricht der Coach Marohs verhungerten Rückpass an, der das Gegentor überhaupt einleitete.

Am Sonntag gastiert Köln bei Hannover 96 mit dem vierfachen Saison-Torschützen Martin Harnik.


Textquelle: © LAOLA1.at

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