Union will volles Stadion in kommender Saison

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Union Berlin will in der kommenden Saison vor vollem Haus spielen - trotz der anhaltenden Coronavirus-Pandemie.

"Spätestens ab dem 1. Spieltag der Saison 2020/21" soll es eine "Vollauslastung" geben. Das teilt der Klub am Freitag mit.

Dieses ehrgeizige Ziel soll mit Hilfe von Corona-Tests für alle 2.012 Karteninhaber sowie alle Anwesenden vor Ort erreicht werden.

"Zugang zum Stadion erhält man dann mit einer gültigen Eintrittskarte und einem negativen Testergebnis, das zum Zeitpunkt der Stadionschließung nicht älter als 24 Stunden sein darf", heißt es in der Mitteilung.

Union will Kosten selbst tragen

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Ein solches Konzept umzusetzen, sei "eine enorme organisatorische und wirtschaftliche Herausforderung, der wir uns gerne und mit aller Kraft stellen", betont Klub-Präsident Dirk Zingler und kündigt an, dass der Verein die Kosten für dieses Vorhaben selbst tragen will. Aktuell werden verschiedene Möglichkeiten ausgelotet, die zur Verfügung stehenden Testkapazitäten binnen 24 Stunden einsetzen zu können. Sobald die Rahmenbedingungen konkreter werden, will Union das Konzept den Behörden vorstellen.

Zu überwinden gibt es sehr viele Hürden, so sind in der Hauptstadt aktuell noch bis 24. Oktober Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen untersagt. Der Start der neuen Bundesliga-Saison ist für den 18. September geplant. Es ist nicht das erste Mal, dass Union versucht, einen "Sonderweg" einzuschlagen. Vor der Absage sämtlicher Spiele im März wollte der Klub um den Österreicher Christopher Trimmel durch eine Sondergenehmigung Fans ins Stadion lassen. Der Plan scheiterte.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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